Tatverdächtige für Sachbeschädigungen und Amok-Drohung an Realschule wurden ermittelt

An der Realschule Augustdorf kam es Anfang März zu einer Amokdrohung sowie zu umfangreichen Farbschmierereien an Wänden, Türen und Fenstern des Gebäudes.

Die Polizei hat die Tatverdächtigen ermittelt. Hier ist die Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Lippe dazu:

POL-LIP: Augustdorf. Zwei Tatverdächtige für Sachbeschädigungen sowie Amok-Androhung an Schule ermittelt.

In der Nacht vom 07. - 08.03.2026 kam es in Augustdorf zu zahlreichen Sachbeschädigungen durch Graffiti an der Grundschule auf der Insel in der Stadionstraße und an einem Bushaltestellenhäuschen sowie mehreren Autos in der Haustenbecker Straße. Des Weiteren wurden riesige Graffitis an der Realschule in der Akazienstraße hinterlassen - unter anderem mit einer Amok-Androhung. Von einer Ernsthaftigkeit dieser Androhung wurde zu keinem Zeitpunkt ausgegangen, so dass keine Gefahr für die Schülerinnen und Schüler bestand und der Unterricht an der Schule wie gewohnt stattfand.

Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Tat-Serie der Sachbeschädigungen durch Graffiti sowie die Störung des öffentlichen Friedens durch eine Amok-Androhung nun geklärt werden: Der Kriminalpolizei ist es gelungen zwei männliche Tatverdächtige zu ermitteln. Es handelt sich um zwei 13-jährige Jungen aus Augustdorf. Die entstandenen Kosten der Sachbeschädigungen - die sich nach ersten Schätzungen auf rund 3.500 Euro belaufen - werden durch die Gemeinde Augustdorf von den Tatverdächtigen bzw. deren Familien eingefordert.

Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Detmold dauern an.

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