Umstellung der Abfallsammlung auf Seitenladerfahrzeuge
In Teilen des Gemeindegebietes wurde die Abfallsammlung erneut auf Seitenladerfahrzeuge umgestellt. Bei dem betroffenen Gebiet handelt es sich überwiegend um ein Sammelgebiet, das bereits vor zwei Jahren mit Seitenladern befahren wurde. In den vergangenen zwei Jahren erfolgte die Leerung vorübergehend mit Heckladerfahrzeugen, nun wird wieder das ursprüngliche System eingesetzt.
Für die Anwohnerinnen und Anwohner ergeben sich je nach örtlicher Situation unterschiedliche Regelungen zur Bereitstellung der Abfallbehälter. In den Straßen Tharkamper Weg, Lopshorner Weg, Haustenbecker Straße, Ulmenweg, Kiefernbruch, Birkenweg und Kieselweg bleibt der bisherige Stellplatz unverändert; gegebenenfalls ist lediglich darauf zu achten, dass die Behälter mit der Aufnahme zur Straße bereitgestellt werden. In den Straßen Bauernkamp, Triftenstraße, Heidestraße, Feldstraße, Eichenbruch, Wiesenstraße, Lippstädter Weg, Sandstraße, Untere Reihe, Stadionstraße, Ringerweg, Olympiastraße, Jahnstraße, Imkerweg, Nord-West-Ring, Industriestraße, Ostring, Fuchsweg und Dachsweg wurden neue Bereitstellungsorte festgelegt, da die Befahrung teilweise nur noch einseitig erfolgt. In die Schieferstraße können die Fahrzeuge aufgrund fehlender Wendemöglichkeiten nicht direkt einfahren, hier wurde ein zentraler Sammelplatz eingerichtet.
Die getroffenen Regelungen sind das Ergebnis einer sicherheitsfachlichen und organisatorischen Prüfung und können nicht individuell angepasst werden. Ziel ist es, eine sichere, wirtschaftliche und dauerhaft praktikable Abfallentsorgung für alle Beteiligten zu gewährleisten.
Zur weiteren Klarstellung und Orientierung erhalten die betroffenen Haushalte in Kürze ein gesondertes Informationsschreiben mit allen relevanten Hinweisen zur künftigen Bereitstellung.
Die Umstellung bei dem Umweltdienstleister PreZero erfolgt aus sicherheitstechnischen und organisatorischen Gründen und ist dauerhaft vorgesehen. Durch den Einsatz von Seitenladern entfällt das Mitfahren eines Mitarbeiters am Heck des Fahrzeugs. Dies reduziert das Unfallrisiko erheblich, da sich kein Beschäftigter mehr im unmittelbaren Gefahrenbereich hinter dem Fahrzeug aufhalten muss. Gleichzeitig sinkt die körperliche Belastung deutlich, da das manuelle Ziehen und Heben der Abfallbehälter entfällt. Die Leerung erfolgt automatisiert durch den Greifarm des Fahrzeugs. Der Einsatz von Seitenladern entspricht dem heutigen Standard im Siedlungsbereich und wird in der kommunalen Abfallwirtschaft zunehmend flächendeckend angewendet.
Darüber hinaus ermöglicht das System eine effizientere und schnellere Arbeitsweise. Die optimierten Abläufe führen zu einer besseren Auslastung des Personals und tragen dazu bei, langfristig wirtschaftlich zu arbeiten. Der geringere Personalbedarf wirkt sich stabilisierend auf die Abfallgebühren aus und kommt damit auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute.