Erweiterung und Erneuerung des Feuerwehrgerätehauses ist gestartet
Am 16.01.2026 trafen sich Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr, des Rates, der Verwaltung und der beauftragten Firmen zum ersten Spatenstich am Feuerwehrgerätehaus. Symbolisch starteten sie die Erweiterung des inzwischen über 50 Jahre alten Gebäudes. Tatsächlich wurde mit ersten Maßnahmen schon im Dezember begonnen.
Die Erweiterung und Erneuerung des Hauses der Feuerwehr ist aktuell die größte Hochbaumaßnahme der Gemeinde. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf ca. 3,5 Mio. €. Fertig sein will man Mitte 2028. Die vorhandene Fahrzeughalle wird nach hinten erweitert. Außerdem entsteht ein zweigeschossiger Anbau. Die Räume im Bestandsbau werden neu geordnet. Auf diese Weise entstehen Stellplätze für neue Fahrzeuge sowie Räume für Werkstätten und Lager für Material und Gefahrenstoffe. Es wird ein Schwarz-Weiß-Bereich geschaffen. Die Umkleideräume werden vergrößert und nach Geschlechtern getrennt. Die Sanitäranlagen werden erneuert. Ein großer Besprechungsraum wird gebaut, der gemeinsam mit weiteren Räumen bei außergewöhnlichen Ereignissen von dem sog. SAE-Stab genutzt wird. Diese Räume werden ebenso wie der Außenbereich barrierefrei erreichbar sein. Dort werden auch die Stellplätze neu geordnet.
Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf dankte allen Beteiligten sehr herzlich für die Vorbereitung der Baumaßnahme. Es habe einen langen und intensiven Planungsprozess gegeben. Gestartet sei dieser im Jahr 2019 festgestellt. Die Gemeinde hatte umgehend Maßnahmen geplant und versucht, für deren Umsetzung Fördermittel des Landes zu bekommen. Das gelang nicht, weil das Bauvolumen mit 1,4 Mio. € zu groß war. Anschließend wurde der Bedarf im Brandschutzbedarfsplan vom 10.03.2021 definiert. Im Jahr 2023 wurden Planungsaufträge vergeben, im letzten Jahr wurde die Baugenehmigung erteilt.
Die Erweiterung des Gerätehauses zeige, dass man einen langen Atem brauche, wenn man eine Gemeinde voranbringen wolle. Zugleich sei an dem Haus erkennbar, dass die Entwicklung kontinuierlich weitergehe, so der Bürgermeister. Das Haus wurde 1973 eingeweiht. Etwa 35 Jahre später begann eine Phase der Erweiterung und Erneuerung. Im Jahr 2009 wurde das Haus der Feuerwehr angebaut und technisch aufgerüstet. 6 Jahre später kam die Rettungswache des Kreises Lippe zurück nach Augustdorf – zunächst als Provisorium, im Jahr 2018 durch einen weiteren Anbau. Im gleichen Jahr, als dieser eingeweiht worden ist, wurde festgestellt, dass auch die Feuerwache modernisiert und erweitert werden muss. Jetzt wurde mit der Umsetzung begonnen.
Bild von links:
Mats Uffe Schubert, Vorsitzender Ausschuss für öffentliche Einrichtungen
Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf
Gemeindebrandinspektor Andreas Jakoby
Lilyana Bozhanova, Projektleiterin Architekturbüro Xtraplan