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Projekt »HeidePark« wird weiter verfolgt

Heidesportplatz
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Ausschuss weist drei Petitionen gegen den Umbau des Heidesportplatzes zurück

Der Haupt- und Finanzausschuss befasste sich 07.11.2019 mit vier Petitionen zum geplanten Umbau des Heidesportplatzes zu einem multifunktionalen, familienfreund-lichen Sport- und Bewegungsgelände. In einer Online-Petition sprachen sich 342 Unterzeichner für eine zeitnahe Umsetzung des Projekts ‘Heidepark‘ aus. Die Petition richtet sich ausdrücklich gegen eine mögliche Verzögerung des Umbaus des Heidesportplatzes oder sogar eine Aufgabe des Projekts

(https://avaaz.org/de/community_petitions/Rathaus_Augustdorf_Zuspruch_fuer_den_Bau_des_Heideparks_in_Augustdorf_bevor_dieser_verschoben_wird/publish/

Der Ausschuss beschloss dazu einstimmig: „Die Petition wird zur Kenntnis genommen. Die bestehenden Beschlüsse zum HeidePark werden umgesetzt.“

In einer Beschwerde mit 65 Unterzeichnern wird die Erhaltung des Heidesportplatzes gefordert. Einem der Unterschriftenliste beigefügten Anschreiben nach wollen „die Anwohner der Siedlung Stadion, Olympia-, Turnerstraße und Ringerweg“ den Heidepark nicht. Im Brief wird ausgeführt, dass „überhaupt keine Bürgerbeteiligung“ stattgefunden hat.

In seiner Beschlussvorlage führt der Bürgermeister hingegen aus, dass umfangreich über das Projekt informiert wurde. Jeder Einwohner hatte die Möglichkeit, sich u.a. im Rahmen von zwei Workshops in die Planungen einzubringen. Er begründet, warum die Erhaltung des Heidesportplatzes in der jetzigen Form keine zukunftsweisende Option ist. Der Ausschuss beschloss einstimmig: „Der Beschwerde wird nicht stattgegeben. Die Bewahrung des Heidesportplatzes in der jetzigen Form ist keine zukunftsweisende Option.“

In einer weiteren Anregung bittet der Vorsitzende des FC Augustdorf e.V., Herr Christian Schmieder, darum, bei dem Umbau des Heidesportplatzes den Bedarf des Fußballsports nach einer Trainings- und Spielstätte für die Wintermonate zu berücksichtigen. Wenn der Heidesportplatz im Jahr 2020 umgebaut werde, dann entfalle eine für die Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs erforderliche Fläche. Die Mannschaften des FC hätten ab Januar 2021 keine Möglichkeit mehr, sich auf die Meisterschaftswettbewerbe vorzubereiten. Der Heidesportplatz solle erst dann zu einem Heidepark umgebaut werden, wenn es einen entsprechenden Ersatzplatz gibt. Es sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um dem Vereinssport einen ganzjährig bespielbaren Sportplatz zur Verfügung zu stellen, und den Umbau des Heidesportplatzes erst anschließend in Gang zu setzen. Der Vorsitzende des FC Augustdorf betont, dass der FC weiterhin die Konzentration des Vereinssports (Fußball) am Schlingsbruch bevorzugt.

In der Beschlussvorlage des Bürgermeisters sowie in Beiträgen der Ausschussmitglieder wurde dargelegt, dass die Gemeinde bemüht ist, auf dem Schlingsbruch einen neuen Kunstrasenplatz zu schaffen. Es sind schon zwei Förderanträge dazu gestellt worden. Die Verwaltung führte aus, dass mit einer Verschiebung des Umbaus des Heidesportplatzes zum HeidePark eine Reihe von Risiken und Nachteilen einherginge. Der Ausschuss beschloss dann einstimmig: „Die bestehenden Beschlüsse zum HeidePark werden umgesetzt.“ Der Beschlussvorschlag „Rat und Verwaltung streben an, den Schlingsbruch im Sinne des „Idealkonzeptes“ einschließlich des Kunstrasenplatzes so schnell wie möglich umzusetzen“ fand die Unterstützung  von SPD, FWG und  FDP (7 Ja-Stimmen). Die CDU-Fraktion  lehnte den Beschlussvorschlag ab (5 Nein-Stimmen). Der Bürgermeister enthielt sich. Er erklärte, dass er sich natürlich einen Umbau des Schlingsbruchs im Sinne des Idealkonzepts wünsche, dass also der vorhandene Hauptrasenplatz erhalten und ein neuer Kunstrasenplatz gebaut werden könne. Diese Variante würde aber den höchsten Unterhaltungsaufwand verursachen. Vor dem Hintergrund der Haushaltslage werde man auch den Umbau des Haupt-Rasenplatzes zum Kunstrasen als Option in Betracht ziehen müssen. 

den Erhalt des Heidesportplatzes. Die Pläne sollen erstmals an die Seite gelegt und ein Eine weitere Beschwerde lag in Form eines Offenen Briefes vor. Der Absender fordert Konzept für die Jugend geschaffen werden.  Der Ausschuss beschloss dazu einstimmig: „Die Beschwerde wird zurückgewiesen.“ 

Weitergehende Informationen finden Sie unter:

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=4758&voselect=2529

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=4757&voselect=2529

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=4729&voselect=2529

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=4751&voselect=2529

 

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