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Jahresergebnis 2018 deutlich positiver als geplant

Geldscheine
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Gemeinde erwirtschaftet einen Überschuss von 576.000 €

Die Ergebnisrechnung des Haushaltsjahres 2018 schließt mit einem Jahresüberschuss von 576.011,90 € ab. Dieses Ergebnis ist um 2.131.004,90 € besser als das ursprünglich im Haushaltsplan veranschlagte Defizit von 1.554.993,00 €.

Die wesentlichen Abweichungen im Überblick:

Die Erträge verbesserten sich insbesondere in den folgenden Bereichen:

Steuern und ähnliche Abgaben

Hier sind im Wesentlichen die Gewerbesteuereinnahmen (4.166.653,40 €) und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (3.191.212,39 €) zu nennen. Die Differenz in Höhe von 754.460,55 € zum Ansatz resultiert hauptsächlich aus dem positiven Ergebnis bei dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer. Die geschätzten Werte aufgrund der Modellrechnung zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2018 prognostizierten wesentlich geringere Erträge.  Auch  bei den Gewerbesteuereinnahmen konnte eine Verbesserung 166.653,40 € verzeichnet werden. Das war ein Rekordwert.

Kostenerstattungen und Umlagen

Allein in dem Produkt Leistungen für Asylbewerber wurden Erträge (Betreuungspauschale nach FlüAG) in Höhe von 432.921,76 € erzielt. Der Mehrertrag gegenüber der Planung in Höhe von 79.961,76 € ist auf die Zahl der tatsächlichen Zuweisungen von Asylbewerbern zurückzuführen.

Die Aufwendungen unterschritten in folgenden Positionen die Planung Wesentlich:

Personalaufwendungen und Versorgungsaufwendungen

Einsparungen konnten bei den Personalaufwendungen und den Versorgungsaufwendungen verzeichnet werden (rd. 228.000,00 €). Bei der Planung der Personalaufwendungen wurden Sachverhalte berücksichtigt, die im Jahr 2018 nicht zum Tragen kamen (z.B. Bewertungsverfahren Höhergruppierungen) und somit zu einem besseren Ergebnis führten. Das Ergebnis bei den Versorgungsaufwendungen konnte ebenfalls verbessert werden, da weniger Beihilfeleistungen in Anspruch genommen wurden.

Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen

Die größte Einsparung konnte bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen erzielt werden (630.708,37 €). Bei der Instandhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen ist die große Einsparung (218.397,91 €) im Bereich der nicht durchgeführten Schulhofsanierung Grundschule „Auf der Insel“  maßgeblich für den Minderaufwand verantwortlich. Ein Minderaufwand konnte auch bei den Bewirtschaftungskosten für die Unterkünfte der Asylbewerber (66.725,76 €) verzeichnet werden. Die geringere Belegung der Unterkünfte und verminderte Heizkosten führten zu der Ersparnis. Als weiterer großer Posten wäre hier noch die Einsparung bei der Unterhaltung des Infrastrukturvermögens (162.955,05 €) zu nennen.

 

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