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08.11.2022

Im Krisenfall vorbereitet sein

Bürgerzentrumluftbild
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Sehr geehrte Augustdorferinnen und Augustdorfer,

mir ist es sehr wichtig, Ihnen mit den folgenden Zeilen nur Informationen zu übermitteln und keine Ängste oder Panik zu erzeugen.

Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass seit Mitte Oktober auf der Homepage der Gemeinde Augustdorf die Mitteilung „Hilfe zur Selbsthilfe – im Krisenfall vorbereitet sein“ zu finden ist.

Der Kreis Lippe schreibt dazu:

„Nicht jede Krise ist vorhersehbar, dennoch ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Ob Starkregen oder Sturmwarnung, ein langanhaltender Stromausfall oder eine kalte Heizung über Tage: Bei großflächigen Schadenslagen können Rettungskräfte und organisierte Hilfe nicht überall gleichzeitig sein. Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Wer vorbereitet ist, kann sich selbst, Angehörigen und Nachbarn helfen“, so schreibt der Kreis Lippe, um auf die eigens für mögliche Schadensereignisse zusammengestellten Internetinformationen hinzuwiesen.

Eine entsprechende Verlinkung auf unserer Homepage ist hilfreich.

Ausdrücklich betone ich, dass ich nicht mit einer solchen Krisensituation rechne.

Dennoch möchte ich – wenn der Fall eintreten sollte – vorbereitet sein und beschreibe in einer kurzen Zusammenfassung unsere Arbeitsergebnisse. Die Gemeindeverwaltung hat sich mit einer Notlage im Zusammenhang mit einem möglichen Ausfall bei der Strom- und Gasversorgung beschäftigt.

Es ist ein sogenannter SAE-Stab (Stab für außergewöhnliche Ereignisse) gebildet worden.

Wie in jeder der 16 Kommunen im Kreis Lippe ist auch in Augustdorf ein sogenannter Kat-Leuchtturm (Katastrophen-Leuchtturm) vorgesehen.

In Augustdorf wird das Feuerwehrgerätehaus als Kat-Leuchtturm eingerichtet.

Das Feuerwehrgerätehaus wird Anlaufstelle für die Kommunikation der Bürgerinnen und Bürger sein und dient zur Entgegennahme eines Notrufes und der Weitergabe von Informationen. Das bedeutet, dass der Kat-Leuchtturm nur in Notfällen, bei denen sonst die Polizei, der Rettungsdienst oder die Feuerwehr gerufen würde, kontaktiert werden soll.

Das Feuerwehrgerätehaus wird mit Notstrom versorgt und beleuchtet sein. Eine dauerhafte Betreuung, Aufenthalt oder Versorgung der Bürgerinnen und Bürger ist dort nicht vorgesehen.

An 24 Stunden pro Tag wird im Zwei-Schicht-Betrieb die personelle Besetzung sichergestellt. Vorgesehen sind die Mitglieder des SAE-Stabes, Mitarbeiter der IT-Abteilung, des Ordnungsamtes, der Gemeindewerke, des Bauhofes (Elektrik und Winterdienst) und die Feuerwehrführung.

Die Kommunikation innerhalb des Ortes wird mit Walkie-Talkie-Geräten sowie mit dem Kreis und der Polizeibehörde mittels digitaler Funkgeräte der Feuerwehr gewährleistet.

Wenn die digitalen Funkgeräte ausfallen, wird die Kommunikation mittels Kraftfahrzeugen vorgenommen.

Zentrale Aufwärmstationen – wie in größeren Städten – sind in Augustdorf zunächst nicht geplant.


Wenn es zum Ernstfall kommen sollte, werden die Augustdorfer Bürgerinnen und Bürger durch Lautsprecherdurchsagen sowie Aushänge z. B. am Rathaus informiert.

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle:

Das Rathaus wird nicht besetzt sein!

Bitte beachten Sie, dass als Radiosender lediglich der WDR 2 zur Verfügung stehen wird. Bitte halten Sie in Ihrem Haushalt ein batteriebetriebenes Radio bereit.

Ich werde Sie auf unserer Homepage über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Ihr Bürgermeister

Thomas Katzer

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