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09.10.2019

Bürgermeister prüft Maßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV

Busfahrt
Busfahrt

Informationsveranstaltung zur Einrichtung eines Bürgerbusses geplant

Als eine Maßnahme zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Augustdorf bereitet Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Einrichtung eines Bürgerbusses in Augustdorf vor. Bürgerbusse fahren auf genehmigten Linien des ÖPNV mit ehrenamtlichen Fahrern. „Benötigt werden ein Fahrzeug, ein Trägerverein, ehrenamtliche Fahrer und zusätzliches Geld“, so Dr. Wulf. Bürgerbusse werden vom Land gefördert. Die Kommune müsse aber in der Regel Finanzierungsdefizite tragen.

Wer sich schon jetzt informieren will, kann das über die Internetseite http://www.pro-buergerbus-nrw.de/index.php?id=startseite&type=rss%27a%3D0 tun.

Interessenten, die einen Verein gründen oder sich als ehrenamtliche Fahrer zur Verfügung stellen wollen, können sich gerne ab sofort beim Bürgermeister melden.

Außerdem prüft Dr. Wulf gemeinsam mit der Kommunalen Verkehrsgesellschaft (KVG) Lippe mbH die Möglichkeit der Einrichtung einer Anruflinienfahrt. Diese führe auf besondere Anforderung von Haltestelle zu Haltestelle. Eine Anruflinienfahrt könnte insbesondere die abendlichen Verbindungen zwischen Augustdorf und Pivitsheide verbessern. Auch die Anruflinienfahrt müsste aber von der Kommune bezuschusst werden.

Die KVG Lippe hat noch einmal bestätigt, dass eine Taktverdichtung auf der Linie 390 nicht mit öffentlichen Zuschüssen möglich ist. Die Linie wird eigenwirtschaftlich betrieben und darf daher weder von der Gemeinde noch vom Kreis zusätzlich finanziell gefördert werden. Eine Umstellung auf einen Halbstunden-Takt erfordere daher vor allem höhere Erlöse aus Fahrkartenverkäufen. Auch dazu gibt es Überlegungen und weitere Gespräche.

Der Bürgermeister weist noch einmal auf die Ausführungen des Kämmerers zur Haushaltslage ab dem Jahr 2020 hin (siehe die Präsentation unter: https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/si0050.asp?__ksinr=2502). Die Spielräume für neue freiwillige Zuschüsse der Gemeinde sind demnach außerordentlich eng, wenn es überhaupt welche gibt.

 

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