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03.05.2021

Bürgermeister Thomas Katzer im Gespräch mit Vertretern der Kirchen, der Glaubensgemeinschaften, der Schulen sowie der Politik

Bürgerzentrum
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Von Bürgerinnen und Bürgern wurde geäußert, dass das gemeinschaftliche Zusammenleben in unserem Dorf in der letzten Zeit Schaden genommen hat.

Dies wird z. B. an Ausführungen auf Instagram und Facebook zu der Maskenpflicht, den Testungen an den Schulen und dem Dachstuhlbrand festgemacht. Darüber hinaus wird die Zunahme von Diebstählen, Einbrüchen, Vandalismus und blanke Zerstörungswut wahrgenommen. 

Mit dem Ziel, gemeinsam für das Wohlbehalten in unserem Dorf unsere Ideen und Kräfte einzusetzen, hat Bürgermeister Thomas Katzer zu einem Gespräch mit Vertretern der Kirchen, der Glaubensgemeinschaften, der Schulen sowie der Politik eingeladen. Die Idee zu dem Treffen hatte Herr Friesen (Verein zur Förderung der Baptisten Brüdergemeinde). Leider konnte Herr Friesen aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. 

Teilgenommen haben die Vertreter der Schulen: Frau Grimm (Realschule), Herr Meierjohann (Grundschule In der Senne), die Vertreter der Kirchen: Herr Biere (Kirchenvorstand Ev.-ref. Kirchengemeinde), Vikar Wäschenbach (Kath. Kirchengemeinde), Herr Reimer (Ev. Freikirche), Herr Sahin (Türk.-Islamische Gemeinde), Herr Heising (Christliche Gemeinde am Inselweg), Herr Schulz (Evangeliums-Christen Baptistengemeinde Imkerweg) und die Vertreter der Fraktionen: Herr Müller (CDU), Herr Klöpper (SPD), Herr Oehlenberg (FWG) und Herr Ritter (FDP/Aufbruch C). Zwei Teilnehmer mussten leider kurzfristig aus privaten oder beruflichen Gründen absagen. 

Diese Einladung anzunehmen, war bereits das erste positive Signal. Es zeugt deutlich, dass allen das Thema ‚Zusammenhalt‘ sehr wichtig ist. 

Alle Gesprächsteilnehmer haben die Ernsthaftigkeit dieses Gesprächs unterstrichen. Jeder Gesprächsteilnehmer hat sich aktiv und konstruktiv an dem offenen Gespräch beteiligt und seinen Beitrag zu einer angenehmen Gesprächsatmosphäre geleistet. 

Hinterfragt wurde der Grund für das fehlende Miteinander und die Maßnahmen für eine Umkehr zu einem besseren Zusammenleben in unserem Dorf. Dadurch, dass es ein interaktives Gespräch war, ist es nicht einfach, die Äußerungen und Ideen im Zusammenhang zu formulieren. 

Im Laufe des Abends fielen dabei einige wichtige Aussagen, die Signalwirkung haben:  „Es ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem. Um die Werte wieder nach Vorn zu bringen brauchen wir die Normalität“, „Wir müssen dem gegensteuern, den Gegenwind aushalten, mutiger sein“ , „Wir machen vieles gut, es wird nur nicht kommuniziert“, „wichtig sind Aufklärung und Transparenz“, „als Multiplikatoren müssen wir unseren Einfluss positiv einsetzen“, „der Respekt ist wichtig, die Meinung es Anderen respektieren und ruhig auch mal stehen lassen“, „der Anfang alles Guten ist das Kennenlernen“. 

Die vielen positiven Elemente dieses Abends dürfen nicht „versickern“. Einheitlich wurde beschlossen, an dieses Gespräch anzuschließen und für das Zusammenleben in Augustdorf weiter gemeinsam zu arbeiten. Nach den Sommerferien wird ein Termin für ein weiteres Treffen abgestimmt. 

„Wir sind auf dem richtigen Weg. Vielen Dank an dieser Stelle für die tolle ZUSAMMENarbeit“, freut sich Bürgermeister Katzer.

 

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