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Rat stimmt Antrag des GSV auf Förderung eines Freiwilligendienstleistenden nicht zu

18.12.2017

Rathaus BürgerzentrumVerwaltung ist der Meinung, dass andere Träger teurer sind als der GSV

 

Der Gemeindesportverband (GSV) Augustdorf hat beantragt, erneut eine Förderung  in Höhe von 6.000 € für einen Freiwilligendienstleistenden zu erhalten. Die Gemeinde hat eine derartige Maßnahmen bereits zweimal unterstützt. Die Freiwilligendienstleistenden wurden vor allem in den Offenen Ganztagsschulen und in den Kindertageseinrichtungen eingesetzt. Das fand großen Anklang, so dass sich auch Schulen und Kindergärten einen neuen Freiwilligendienstleistenden wünschen. Der Bürgermeister hat daher vorgeschlagen, dem Antrag des GSV zu entsprechen.

 

Der Gemeinderat hat die Entscheidung aber in seiner Sitzung vom 14.12.2018 auf Vorschlag und mit der Mehrheit der Stimmen von SPD, FWG und FDP auf die Haushaltsberatungen 2018 verschoben. Die Verwaltung wurde mehrheitlich beauftragt, „eine genaue Kostendarstellung insbesondere auch über die erstattungsfähigen Leistungen bzw. die Höhe der Rückerstattungen durch den Bund, für alle drei  Varianten (Caritas, GSV,  Verwaltung)“ vorzulegen.  CDU und Bürgermeister stimmten hingegen für folgenden Beschluss: „Dem Antrag des Gemeindesportverbandes vom 19.09.2017 auf Bezuschussung des GSV in Höhe von 6.000 € (2.000 € im HHJ 2018 und 4.000 € im HHJ 2019) zwecks Einstellung einer/eines Freiwilligendienstleistenden wird zugestimmt. Die Haushaltsmittel werden aus dem Produkt 0063 366 002 (Einrichtung der Jugendarbeit und Straßensozialarbeit) Sachkonto 5281000/7281000 (Budget für die Jugendarbeit) zur Verfügung gestellt.“ Diesen Vorschlag lehnten die drei anderen Fraktionen mit ihrer Mehrheit ab.

 

Den Antrag des GSV hatte der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales am 28.11.2017 vorberaten. Schon hier lehnten die Fraktionen von SPD, FWG und FDP den Vorschlag des Bürgermeisters, dem Antrag zu entsprechen, ab. Stattdessen wurde auf Vorschlag und mit den Stimmen der drei Fraktionen folgende Beschlussempfehlung an den Rat beschlossen: „Der Einstellung einer/eines Freiwilligendienstleistenden wird grundsätzlich entsprochen. Der Einsatz des „Freiwilligendienstleistenden (BuFDi)“ sollte hauptsächlich für den Einsatz bei den Grundschulen (OGS) , Realschule und Kindertagesstätten vorgesehen werden. Die Verwaltung wird daher gebeten, mit der Caritas Gespräche hinsichtlich der Einstellung einer/eines „Freiwilligendienstleistenden (BuFDi)“ aufzunehmen. Wenn dieses nicht möglich ist, soll der „Freiwilligendienstleistenden (BuFDi)“ über die Verwaltung eingestellt werden. Die Haushaltsmittel (2.000 € im HHJ 2018 und 4.000 € im HHJ 2019) werden aus dem Produkt 006 366 002 (Einrichtung der Jugendarbeit und Straßensozialarbeit) Sachkonto 5281000/7281000 (Budget für die Jugendarbeit) zur Verfügung gestellt.“

 

Der Bürgermeister hatte dem Rat am 14.12.2017 mitgeteilt, dass die Caritas ein Angebot vorgelegt habe. Sie benötige mindestens 8.500 € plus Seminar- und Fahrtkosten. Außerdem benötige die Caritas „einen organisatorischen Rahmen, also weitere Unterstützung durch Dritte. Der GSV habe von der ausgezahlten Fördersumme von 6.000 € in einem Jahr rd. 2.850 €, im zweiten Jahre rd. 2.830 € zurückgezahlt. Diese Erträge hat der GSV für den Einsatz des Freiwilligendienstleistenden von der Caritas erhalten. Somit koste die Maßnahme mindestens ca. 50 % mehr, wenn sie von der Caritas statt vom GSV durchgeführt werde. Dazu trage nach Einschätzung des Bürgermeisters bei, dass der GSV Unterstützung von Kreis- und vom Landessportbund erhalte. Zudem werde der Freiwilligendienstleistende zum Teil auch ehrenamtlich betreut, während die Caritas hauptamtliches Personal einsetze.

 

Der Bürgermeister geht davon aus, dass auch die Gemeinde die Maßnahme nicht günstiger als der GSV anbieten kann. Zudem bat er angesichts der aktuell hohen Arbeitsbelastung der Verwaltung und der bestehenden personellen Engpässe darum, den Mitarbeitern momentan keine zusätzlichen Aufgaben aufzuerlegen. Die Organisation und Durchführung eines Freiwilligendienstleistenden durch die Verwaltung sei eine neue Aufgabe, in die sich die Bediensteten komplett neu einarbeiten müssten. Das für nur einen Freiwilligendienstleistenden zu tun sei unwirtschaftlich. Der GSV könne hingegen auf professionelle Hilfe und Erfahrungen der Sportverbünde des Kreises und des Landes zurückgreifen. Der Rat sollte daher nach Auffassung des Bürgermeisters die erfolgreiche, anerkannte Arbeit des GSV weiterhin unterstützen.

 

Weitergehende Informationen finden Sie hier:

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=3210&voselect=2267

und

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=3209&voselect=2261

 

 



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