ANTRAG AUF AUSSTELLUNG EINES EINTRAGUNGS- SCHEINES BEI DER GEMEINDE AUGUSTDORF

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Bundeswehr

Die Gemeinde Augustdorf beherbergt eine der größten Bundeswehrgarnisonen Deutschlands. Etwa 3.000 Soldaten leisten in der General-Feldmarschall-Rommel-Kaserne ihren Dienst. Augustdorf ist u.a. Standort der Panzerbrigade 21 'Lipperland', die zu den Eingreifkräften des deutschen Heeres zählt, und des Sanitätsunterstützungszentrums. 

 

Die Gemeinde ist auch Sitz des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Augustdorf. Dieses ist für ganz Ostwestfalen-Lippe (Regierungsbezirk Detmold) zuständig. Die Bundeswehrverwaltung betreut die militärischen Dienststellen und Liegenschaften in der Region. Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Augustdorf ist mit rd. 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in der Gemeinde. Mit jährlich ca. 45 Auszubildenden ist die Einrichtung der mit Abstimmung wichtigste Ausbildungsbetrieb in Augustdorf.

Das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum ist für viele im täglichen Dienstbetrieb notwendige Aufgaben zuständig, wie Infrastruktur, Personalservice, Logistik, Betreuung, Beschaffung, Sozialdienst, Wohnungsfürsorge, Wehrsoldzahlung sowie Haushalts- und Rechnungswesen. Die Bereitstellung von Bekleidung wird seit 2003 von der LH Bundeswehrbekleidungsgesellschaft mbH wahrgenommen. Die Mobilität der Truppe wird durch die Bundeswehr-Fuhrpark-Service GmbH sichergestellt.

Die Bundeswehr kam im Jahr 1957 nach Augustdorf. Am 26.07.1957 bezogen die ersten Soldaten des Panzerbataillons 1 (Dedelstorf) das sogenannte 'neue Lager'. Die Kaserne wurde 1937 als Landwehrübungslager (Nordlager) errichtet. Im Jahr 1937 wurde der militärische Übungsplatz in der Senne auf Augustdorfer Gebiet erweitert. Nach dem 2. Weltkrieg wurden sogenannte 'displaced persons' in der Kaserne, die seinerzeit Ausländerlager oder Polenlager genannt wurde, untergebracht. 1958 hatten die letzten zivilen Bewohner die Kaserne verlassen.

Augustdorf erlebte aufgrund der Stationierung der Bundeswehr ab 1957 einen starken Bevölkerungszuwachs. Ab dem Jahr 1959 wurden zwei Wohnsiedlungen für Soldaten und in den 60er Jahren zwei Kindergärten, zwei Schulen und ein Freibad gebaut.

Viele Soldatenfamilien sind im Laufe der Jahrzehnte in Augustdorf heimisch geworden. Gemeinde und Bundeswehr pflegen gute Kontakte und unterstützen sich bei Bedarf. Die Augustdorfer Einzelhändler und Gastronomen freuen sich über die Kaufkraft der Soldatinnen und Soldaten. Die örtlichen Handwerksbetriebe profitieren von Bauaufträgen der Bundeswehr. Aus Sicht der Augustdorfer könnten natürlich noch weitaus mehr Aufträge vor Ort und in der Region bleiben.

Die Gemeinde genießt aber nicht nur die Vorteile des Bundeswehrstandortes, sondern hat auch manche Einschränkungen hinzunehmen: Der Truppenübungsplatz Senne, der Standortübungsplatz Stapel und die Kaserne nehmen etwa 60 % des Gemeindegebietes ein. Für diese Flächen erhält die Gemeinde Augustdorf keine Grundsteuer. Die Flächen sind nur eingeschränkt betret- und benutzbar. Viel seltener als noch in den 80er Jahren, aber doch noch ab und an wird Schießlärm unangenehm wahrgenommen. Die Gemeinde Augustdorf ist für den abwehrenden Brandschutz in der Kaserne zuständig, erhält dafür aber keine finanzielle Unterstützung vom Bund.

 

Alles in allem aber gilt: Die Bundeswehr gehört zu Augustdorf. Darüber ist sich der Gemeinderat und wohl auch der Großteil der Bevölkerung einig.

 

Nähere Informationen zur Panzerbrigade 21 "Lipperland" und zum Bundeswehrdienstleistungszentrum finden Sie hier:

 

Panzerbrigade 21

 

Bundeswehrdienstleistungszentrum

 



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