Neue Haushaltsplanzahlen
04.06.2010
Aufgrund der Vorschläge der Verwaltung und der Beschlüsse in den Ausschüssen hat sich der Fehlbetrag des Gesamtergebnisplanes verringert. War noch im Entwurf des Haushaltsplanes ein Fehlbetrag von 2.748.647 Euro in 2010 vorgesehen, so beträgt das Defizit 'nur' noch 2.278.338 Euro.
Das Haushaltssicherungskonzept, das die Gemeinde aufzustellen hat, wird aber weiterhin nicht genehmigungsfähig sein. Das hatte die Verwaltung, als sie den Haushaltsplan eingebracht hat, so prognostiziert. Damit das Haushaltssicherungskonzept von der Kommunalaufsicht genehmigt werden könnte, müsste der Fehlbetrag des Gesamtergebnisplanes im Jahr 2014 gleich Null sein. Als der Haushaltsplanentwurf eingebracht wurde, betrug der Fehlbetrag 1.863.364 Euro. Jetzt liegt das Defizit bei 1.224.684 Euro.
Maßgeblich für das verbesserte Ergebnis um 470.309 Euro im Jahr 2010 sind höhere erwartete Gewerbesteuererträge (150.000 Euro), eine geringere Kreisumlage (95.000 Euro), eine noch zu beschließende Gewinnausschüttung der Gemeindewerke an die Gemeinde (110.000 Euro) und ein verminderter Personalaufwand (82.400 Euro). Von den 'Einsparungen' in Höhe von gut 470.000 Euro gehen rd. 200.000 Euro auf Vorschläge, die im interfraktionellen Arbeitskreis erarbeitet wurden, zurück (incl. der Gewinnausschüttung der Gemeindewerke).
Die Ergebnisverbesserungen im Jahr 2014 in Höhe von 638.680 Euro beruhen im Wesentlichen auf einem reduzierten Personalaufwand (319.000 Euro), Einsparungen bei der Kreisumlage (95.000 Euro) und einer erwarteten Gewinnausschüttung der Gemeindewerke (110.000 Euro). Der Arbeitskreis zur Haushaltssanierung hat Einsparungen in Höhe von rd. 190.000 Euro erwirkt (incl. der Gewinnausschüttung der Gemeindewerke).
Nicht alle beschlossenen Ausgabensenkungen bedeuten nicht zwangsläufig tatsächliche Einsparungen. So wurden auch Haushaltsansätze im Bereich von Pflichtaufgaben reduziert. Beispielsweise wurde der erwartete Aufwand für die Erstellung von Reisepässen und Personalausweisen um 4.000 Euro gesenkt. Wenn in den nächsten Jahren mehr Reisepässe und Personalausweise nachgefragt werden, dann kann der Aufwand die Planansätze übertreffen.
Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Prüfaufträgen, die in den Folgejahren zu erheblichen weiteren Einsparungen führen könnten. Diese betreffen vor allem die Schulen, das Jugendzentrum, die Sportstätten und das Freibad.