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Erweiterung und Erneuerung der Schulen

29.11.2016

 

Bis zu 15 Mio. € für die Realschule und die Grundschule 'In der Senne' erforderlich

Die Sanierung der Grundschule 'In der Senne' soll zwischen 7 und 8,7 Mio. € kosten. Das ist das Ergebnis einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie, die der Architekt Alois Lompa (Drees & Huesmann Planer Bielefeld) dem Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt am 29.11.2016 vorstellte. Bei der günstigsten Variante A würden die Pavillions, in denen die OGS untergebracht ist, erhalten bleiben. Der jetzige, einstöckige Ganztagsbereich und das Hauptgebäude würden erweitert und umgebaut werden.

 

Würde man die Pavillions beseitigen, dann müßte die übrigen Gebäude stärker erweitert werden (Variante B). Die Kosten hierfür werden auf 8,2 Mio. € geschätzt. Die ca. 8,7 Mio. € teure Variante C besteht aus einem Neubau auf der südlichen Fläche des Schulgelände.

 

Im Falle einer Sanierung im Bestand müßten zur Unterbringung der Schüler Container aufgestellt werden, deren Miete zusätzlich ca. 0,5 Mio. € kosten könnte. Beim Neubau könnte das jetzige Schulgebäude abgerissen und die neu entstandende Freifläche teilweise mit Wohnhäusern bebaut werden. Für den Abriss wären ebenfalls Kosten in Höhe von rd. 0,5 Mio. € anzusetzen.

 

Die Architekten Martin Uwe Balhorn und Hubert Wewer (architektur-werk-stadt Paderborn) präsentieren das Ergebnis der Machbarkeitsstudie für die Erweiterung und Erneuerung der Realschule. Nach dem Konzept 1 (Minimalvariante) wird der vorhandene Gebäudebestand der Realschule und der auslaufenden Hauptschule genutzt. Das Atrium wird nicht mehr benötigt und steht für außerschulische Nutzungen zur Verfügung. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf ca. 5,1 Mio. €.

 

Das Konzept 2 sieht den Neubau einer zentralen Verwaltung im Bereich des heutigen Atriums vor. Die alte Aula und der Lehrertrakt der auslaufenden Hauptschule können für außerschulische Zwecke genutzt werden. Die Kosten betragen ca. 6,3 Mio. €. 

 

Für den Gemeindehaushalt sind Investitionen, also Neubauten, weniger belastend als reine Sanierungsmaßnahmen. Diese verschlechtern das Ergebnis in dem Jahr, in dem sie anfallen, voll. Investitionen fließen in die Ergebnisrechnung hingegen nur mit den jährlichen Abschreibungen ein. 

 

Beide Machbarkeitskeitsstudien basieren auf Raumprogrammen, die der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales am 07.06.2016 beschlossen hat (Raumprogramm Grundschule 'In der Senne', Raumprogramm Realschule Augustdorf ). Der Raumbedarf der Schulen steigt vor allem durch die Inklusion, den Zuwachs bei der Ganztagsbeschulung, die Beschulung von Zuwanderern (internationale Klassen) und das individualisierte Lernen. Hinzu kommt das Erfordernis, die Schulgebäude technisch aufzuwerten, z.B. durch leistungsfähige WLAN-Netze, die den Einsatz von Tablets im Unterricht ermöglichen.

 



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