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Umbau und Sanierung der Grundschule ‚In der Senne‘

15.04.2016

 

kl Grundschule In der Senne Ansicht vom SpielplatzBürgermeister Dr. Andreas J. Wulf informierte den Haupt- und Finanzausschuss am 14.04.2016 über den Stand der Planungen zum Umbau und zur Sanierung der Grundschule ‚In der Senne‘ und über die weitere Vorgehensweise:

 

Die Sanierung der Grundschule ‚In der Senne‘ war ein Bestandteil des Entwurfs des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Gemeinde Augustdorf. Mit dem ISEK sollten Städtebaufördermittel eingeworben werden: Im Jahr 2016  70.000 für den Architektenwettbewerb und in den beiden Folgejahren 539.000 € für die energetische Sanierung und den barrierefreien Umbau. Der Entwurf wurde jedoch Ende letzten Jahres nicht beschlossen, auf die Beantragung von Fördermitteln wurde verzichtet (Sitzung Haupt- und Finanzausschuss vom 26.11.2015 ).

 

Anschließend hatte die Verwaltung für die Finanzierung der Sanierung der Grundschule ‚In der Senne‘ eine Projektskizze für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur erarbeitet, die vom Rat einstimmig unterstützt wurde. Die Projektskizze beinhaltete klare Vorgaben für den geplanten Architektenwettbewerb.

 

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat mit Schreiben vom 01.03.2016 mitgeteilt, dass Augustdorf keine Förderung erhalten wird. Das Programm war rd. 15-fach überzeichnet. Diese Entscheidung zwingt jetzt zu einer Neuausrichtung.

 

Die Verwaltung hat daher in den vergangenen Wochen das Raumprogramm für die Grundschule In der Senne zusammen mit der Schule aktualisiert. Die weitere Vorgehensweise wurde anschließend mit Herrn Dipl.-Ing. Reinhard Drees (Planungsbüro Drees & Huesmann) besprochen. Herr Drees ist  in die Vorbereitung des Architektenwettbewerbs eingebunden. Aufgrund seiner Erfahrungen mit Schulplanungen in anderen Kommunen empfiehlt Herr Drees, in einer Lenkungsgruppe alle Vorgaben für den nächsten Planungsschritt zu erarbeiten. An dieser Lenkungsgruppe sollten neben Vertretern der Verwaltung und der Schule auch Vertreter der Politik teilnehmen. Insofern wird der Vorschlag der Verwaltung aus dem Juli des letzten Jahres aufgegriffen, der seinerzeit von der Mehrheit der Fraktionen abgelehnt wurde.

 

Wenn die Planung der Sanierung der Grundschule nachhaltig sein soll, dann müssen auch politische Vorgaben in diese einfließen. Das sind z. B.:

 

  • Bleibt es langfristig bei zwei Grundschulstandorten oder ist die Zusammenlegung der beiden Grundschulen eine Option? (Der einstimmig beschlossene, aktuelle Schulentwicklungsplan sieht den Erhalt beider Standorte vor; im Rahmen der vom Rat mit Mehrheit beschlossenen Elternumfrage wurde aber eine Frage zur Vorteilhaftigkeit von zwei Schulen gestellt) (Ergebnis der Elternbefragung )

 

  • Sollen beide Grundschulen auch zukünftig den Ganztag anbieten? Oder soll dieser an einem Standort konzentriert und die andere Schule als Halbtagsschule ausgerichtet werden?

 

  • Wie geht es weiter mit der Inklusion? Auf welche Art von Förderbedarfen und Behinderungen soll die Schule zukünftig ausgerichtet werden?

 

Die Verwaltung bittet daher alle Fraktionen, ein Mitglied für die Lenkungsgruppe zu benennen, damit diese zügig die Arbeit aufnehmen kann.

 



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