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Tablet-Nutzung in den Schulen

09.09.2015

 

realschule-klMit E-Mail vom 04.08.2015 hat die FDP-Fraktion beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, eine Informationsveranstaltung zu dem Thema „Tablet Nutzung im Unterricht“ durchzuführen. Die Schulen und Vertreter der Politik sollen dazu eingeladen werden.  Diesen Antrag hat der Gemeinderat am 27.08.2015 einstimmig zur Beratung an den Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales verwiesen.

 

Begründet wird der Antrag mit dem Informationsbedürfnis der Politik zum Beispiel im Rahmen der Haushaltsplanberatungen.

 

Die Verwaltung unterstützt in ihrer Vorlage eine Information von Politik, Verwaltung und Schulen zum Tableteinsatz. Allerdings wurde empfohlen, die Information erst dann durchzuführen, wenn die Schulen die Anschaffung und Verwendung von Tablets planen. Denn der Einsatz von Tablets im Unterricht sei eine innere Schulangelegenheit, so dass zunächst Entscheidungen in den Schulen getroffen werden müssen.

 

Die Verwaltung hatte die Schulen um eine erste Stellungnahme gebeten. Die Realschule steht der Verwendung von Tablets sehr aufgeschlossen gegenüber. Die Schulleiterin hat bereits an einer Informationsveranstaltung teilgenommen. Sie hat berichtet, dass die Voraussetzung für die Nutzung von Tablets ein W-LAN-Netz mit 100 Mbits ist. Die Aufrüstung oder Ersterstellung hat in Hamm pro Schule im Schnitt 60.000,- € gekostet. Dazu kämen noch die Kosten für 2 Klassensätze, 2 Beamer, 2 Lautsprecher, Apple-Fernsehen, Router und eine Aufbewahrungskiste mit Stromanschluss. Außerdem entstünden Kosten für besondere APPs. Die Andockung an das Schulnetz zur Administration mittels AIRDrop und AirPlay sei ebenfalls sicherzustellen. Es gebe auch ein Leasingmodell für 7,50 € im Monat pro Schüler.

 

Empfohlen wurde die Nutzung von Werkzeug-Apps. Lernprogramme böten weniger Einsatzmöglichkeiten. Somit entstünden laufende Kosten, die durch die Wartung, die Anschaffung neuer Apps und Updates entstehen.

 

Die Realschule würde sich bei entsprechendem Votum der Mitwirkungsgremien auch für ein Modellprojekt bewerben, wenn die Gemeinde die technischen Voraussetzungen schaffen könnte. Da aber der Umbau der EKS erst 2016/17 erfolgen wird, könnte man bis dahin noch warten und dann einsteigen.

 

Die Grundschulen haben sich ebenfalls mit der Anschaffung und dem Einsatz von Tablets beschäftigt. Zurzeit erscheint es den Schulen aber noch wichtiger, den Computerraum auf den aktuellen Stand zu bringen. Außerdem sollen Whiteboards im Unterricht erprobt werden, um dann eventuell ab dem nächsten Schuljahr weitere Klassen damit auszustatten. Die Whiteboards wären in Zukunft auch mit der Nutzung von Tablets zu verbinden. Die Einführung von Tablets habe für die Schulen im Moment noch keine Priorität.

 

Weitergehende Informationen finden Sie unter:

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=2683&voselect=1960

 



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