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Befragung der Grundschuleltern

02.09.2015

 

Rathaus BürgerzentrumDer Rat der Gemeinde Augustdorf hat am 27.08.2015 die Verwaltung beauftragt, bis zu den kommenden Herbstferien eine von den Fraktionen von SPD, FWG und FDP vorgegebene Elternbefragung durchzuführen. Die CDU-Fraktion und der Bürgermeister wollten den Antrag hingegen zuerst in den Ausschuss verweisen, um die Befragung mit den Fachleuten der Schulen abstimmen zu können. Außerdem sollten die Eltern vor einer Befragung ausführlich informiert werden.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf hatte die Leiterinnen der beiden Augustdorfer Grundschulen, Ute Krause und Birgit Schöne, sowie der Realschule, Iris Naumann, zur  Ratssitzung eingeladen. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Heinrich-Georg Schneider, war der Auffassung, dass es nicht rechtmäßig sei, dass die Schulleiterinnen eine Stellungnahme in der Sitzung abgeben. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass Gemeinde und Schulen zusammen arbeiten müssten und eine Befragung der Schulen nicht ohne Einbindung der Schulen erfolgen dürfe.

 

Der Antrag von SPD, FWG und FDP sah vor, die Eltern der Grundschulkinder von den Klassen 1 bis 4 zu befragen, welche Schulform sie sich für ihre Kinder in der Sekundarstufe I wünschen und wie ihr Bedarf nach Ganztagsangeboten in den weiterführenden Schule sein wird. Außerdem sollen die Eltern die Frage beantworten, ob es vorteilhaft ist, dass es in Augustdorf zwei getrennte Grundschulen gibt.

 

Der Bürgermeister wies in seiner Beschlussvorlage darauf hin, dass sich der Fragebogen auf die Schulentwicklungsplanung beziehe. Der aktuelle Schulentwicklungsplan wurde erst am 21.02.2013 einstimmig vom Rat verabschiedet. Im Rahmen der Planung wurden bereits Elternbefragungen beantragt, aber nicht mehrheitlich beschlossen. Mit dem Schulentwicklungsplan wurde entschieden, beide Grundschulen sowie die Realschule als Halbtagsschule mit freiwilligen Ganztagsangeboten weiterzuführen.

 

Der erste Entwurf des Fragebogens der drei Fraktionen zeichnet nach Auffassung der Verwaltung und der Schulleitungen zum Teil ein nicht zutreffendes Bild von den Möglichkeiten der Gestaltung der Schullandschaft. So sollen die Eltern beispielsweise gefragt werden, ob sie sich für ihre Kinder eine Offene Ganztagsschule in der Sekundarstufe I wünschen, obwohl es diese Möglichkeit nur in der Primarstufe, also in der Grundschule gibt.

 

Der Bürgermeister schlug vor, den Antrag zunächst zur Beratung und Erörterung in den für die Schulen zuständigen Fachausschuss zu verweisen, um die Schulfachleute der Verwaltung und der Politik sowie die betroffenen Schulen selbst einbinden zu können. Im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit plädierte er für eine enge Abstimmung mit den Schulen. Die Gemeinde sei als Schulträger zudem auch gesetzlich verpflichtet, die Schulen rechtzeitig einzubinden.

 

Nach einem interfraktionellen Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden und der Rektorin der Realschule wurde der Fragebogen von den drei Fraktionen abgewandelt. Allerdings wurde auch dieser Bogen nicht mit den Schulen und der Gemeindeverwaltung abgestimmt. Der Bürgermeister sprach sich weiterhin dafür aus, das zu tun. Außerdem müssten die Eltern vor einer Befragung ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten der Ganztagsbetreuung und über die unterschiedlichen Schulformen informiert werden.

 

Auch die Schulleiterinnen hielten eine Überarbeitung des Fragebogens für erforderlich. Der Fragebogen wurde dennoch, d.h. ohne eine Abstimmung mit den Schulen, mit der Mehrheit von SPD, FWG und FDP beschlossen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/vo0050.asp?__kvonr=2687&voselect=1960



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