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Städtebauförderung für Augustdorf

23.06.2015

 

Rathaus BürgerzentrumDie Gemeinde erarbeitet z. Z. ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Dieses Konzept ist die Grundlage, um Fördermittel für verschiedene Maßnahmen in Augustdorf beantragen zu können. Über den aktuellen Stand berichteten die Gemeindeverwaltung und das beauftragte Planungsbüro Drees & Huesmann dem Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt in der Sitzung am 18.06.2015.

 

Nach dem derzeitigen Stand sollen zwei Schwerpunktbereiche gebildet werden:

 

Der westliche Bereich mit dem Kleinen Schulzentrum, dem Freibadgelände und dem Schlingsbruch soll die Familien als Themenschwerpunkt bekommen.

 

Nach Abstimmung mit der Bezirksregierung wäre der weitere Umbau der auslaufenden Erich Kästner-Schule zum Jugendtreff sowie die Herrichtung der Aula für verschiedene Nutzungen förderfähig. Mit Städtebaumitteln bezuschusst werden kann auch die Gestaltung des Außengeländes, wie z. B. die Anlage eines Spielplatzes.

 

Auf dem Sport- und Freizeitgelände Schlingsbruch könnte der Bau eines Spielplatzes, eines Bolzplatzes und eines Beachvolleyballfeldes gefördert werden. Zwischen dem Kleinen Schulzentrum und dem Schlingsbruch könnte eine Wegeverbindung hergestellt werden.

 

Der Fördersatz beträgt für Augustdorf bis zu 70 % der Kosten.

 

Die notwendige Sanierung im Freibad kann nur dann gefördert werden, wenn eine regionale Bedeutung des Bades nachgewiesen wird. Die Förderung beschränkt sich zudem auf die energetische Sanierung und die Herstellung der Barrierefreiheit. Das Freibad müsste außerdem weiterhin dem Kernhaushalt zugehören und dürfte nicht in die Gemeindewerke ausgelagert werden.

 

Der zweite Schwerpunktbereich mit den Themen ‚Bildung, Kultur und Senioren‘ soll die Alte Schule, den alten Dorffriedhof und den Spielplatz an der Schlesier Straße umfassen.

 

Die weitere Ausstattung des Spielplatzes für Kinder und Senioren (z. B. Boulebahn, Fitnessgeräte) ist förderfähig. Während hier die Aktivität unterstützt werden soll, soll der Alte Friedhof für die ruhige Erholung vorgesehen werden. Die Anlage von Wegen und Beeten sowie die Ausstattung mit Bänken kann bezuschusst werden. Allerdings wäre auch eine Beteiligung der Kirchengemeinde erforderlich.

 

Wenn der Jugendtreff in die Erich Kästner-Schule umzieht, dann könnte die Alte Schule für Kultur- und Bildungsangebote genutzt werden. Im Gespräch sind die Unterbringung eines Informationszentrums zum Naturschutzgroßprojekt Senne, eine Ausstellung zum ehemaligen Gestüt und Jagdschloss Lopshorn und zur Zucht der Senner Pferde sowie eines Schulmuseums. Auch dafür kann die Förderung bis zu 70 % der Kosten umfassen.

 

Die Bürgerinnen und Bürger können der Gemeindeverwaltung weiterhin ihre Anregungen und Ideen mitteilen.

 

Nach den Sommerferien soll das Konzept fertiggestellt und im Herbst politisch beschlossen werden.



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