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Augustdorf bereit für Interkommunales Gewerbegebiet

26.06.2015

 

GewerbegebietDer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 25.06.2015 einstimmig beschlossen: „Die Gemeinde Augustdorf ist bereit, sich an einem Interkommunalen Gewerbegebiet in der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock mit der Stadt und ggfs. weiteren Partnern zu beteiligen. Die Bereitschaft besteht sowohl hinsichtlich des Standortes ‚Kreuzkrug‘ als auch des Standortes ‚Stukenbrock-Senne‘.“ Der Rat folgt damit einer einstimmigen Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses vom 28.05.2015.

 

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Bezirksregierung Detmold, gesteht der Gemeinde Augustdorf keine weiteren Ausweisungen von Flächen für Industrie und Gewerbe im Gemeindegebiet zu – mit Ausnahme von räumlich begrenzten Ansiedlungen von sog. nicht-störendem Gewerbe.

 

Um den zukünftigen Bedarf nach Flächen für die Entwicklung der Wirtschaft in Augustdorf decken zu können, hat der Bürgermeister schon vor mehreren Jahren Gespräche mit der Bezirksregierung aufgenommen. Nach Bekanntwerden der Planungen von Schloß Holte-Stukenbrock, ein interkommunales Gewerbegebiet zu entwickeln, wurde der Kontakt zu der Nachbarkommune hergestellt und verwaltungsseitig Interesse an einer Beteiligung signalisiert. Die Bezirksregierung unterstützt dieses Anliegen.

 

Diskutiert wurde in den letzten Jahren, ob das interkommunale Gewerbegebiet am Standort Kreuzkrug oder in Stukenbrock-Senne (Polizeischule) entstehen soll. Ein gewichtiger Partner ist die Gemeinde Hövelhof, die ebenfalls keine Flächen mehr im Gemeindegebiet  ausweisen darf und die daher besonders an dem Standort Stukenbrock-Senne interessiert ist. Interesse an einer Mitwirkung hat inzwischen auch Oerlinghausen geäußert. Die Stadt Oerlinghausen neigt gemäß einem Ratsbeschluss vom 29.01.2015 mehr zum Kreuzkrug, ist aber auch für die andere Lösung offen. Als möglicher Partner genannt wird zudem die Gemeinde Leopoldshöhe.

 

Inzwischen hat die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock von der Bezirksregierung die Perspektive eröffnet bekommen, dass beide Standorte entwickelt werden können: zunächst der in Stukenbrock-Senne (ca. 54 ha), später der am Kreuzkrug (ca. 50 ha). Zum ersten Gebiet wird nun das regionalplanerische Verfahren durchgeführt.

 

Beide Standorte sind in etwa gleich weit von Augustdorf entfernt, beide haben direkte Autobahnanschlüsse. Die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ist schon heute ein wichtiger Arbeitsort für Augustdorfer Erwerbstätige. Augustdorf gehört somit auch zu den Wohnstandorten für Personen, die in der Nachbarkommune arbeiten. Durch die Beteiligung an einem interkommunalen Gewerbegebiet in dieser Nachbarstadt kann Augustdorf nicht nur an den Gewerbesteuererträgen partizipieren, sondern auch Einwohner am Ort halten oder sogar dazu gewinnen.



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