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Rat bringt städtebauliche Zukunftsplanung auf den Weg

30.01.2015

 

Rathaus BürgerzentrumDer Gemeinderat hat am 29.01.2015 einstimmig beschlossen, ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) aufzustellen. Dieses ist eine Grundlage für die Festlegung einer Fördergebietskulisse und die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung. Bereitgestellt werden auch die notwendigen Planungsmittel für 2015 in Höhe von 20.000 €.

 

Damit folgte der Rat einem Vorschlag der Verwaltung. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf und der Leiter des Fachbereichs III, Herr Theodor Boenke, hatten Maßnahmen zusammen getragen, die in den nächsten Jahren notwendig oder wünschenswert sind. Dazu gehören Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in den Schulen, im Freibad, in den Sporthallen, am Rathaus, auf der Rühlmannstätte oder im Gebäude des heutigen Jugendtreffs, die Gestaltung von Grünflächen wie des Alten Dorffriedhofes, die Optimierung von Spielplätzen, verbesserte Fuß- und Radwege sowie Gestaltungsmaßnahmen zur Stärkung der Funktion des Ortskernes. Diese Ideen wurden mit der Bezirksregierung Detmold besprochen. Insbesondere wurde erörtert, für welche Maßnahmen die Gemeinde städtebauliche Fördermittel erhalten kann.

 

Auf dieser Grundlage unterbreitete der Bürgermeister dem Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt am 02.12.2014 einen Beschlussvorschlag. Der Ausschuss hatte jedoch noch weiteren Informationsbedarf und deshalb keine Entscheidung getroffen. Zur nächsten Beratung am 27.01.2015 wurde ein Fachmann hinzu gezogen: Carsten Lottner vom Planungsbüro DSK aus Bielefeld, der umfangreiche Erfahrungen mit ISEKs und Städtebauförderung hat. Lottner erklärte, dass ein ISEK der „Türöffner“ für Städtebauförderungsmittel und ohne ein Konzept kaum noch eine Förderung möglich sei. Er erläuterte die Inhalte und Vorteile eines ISEKs und berichtete über Erfahrungen aus anderen Kommunen. Das Konzept eröffne auch die Möglichkeit, Investitionen von Privatpersonen finanziell zu fördern.

 

Im Anschluss stimmten CDU und FWG dem Beschlussvorschlag zu. Die SPD wünschte sich noch eine Ergänzung des Beschlusses: „Bei der Aufstellung eines ISEK für Augustdorf wird sich die Gemeinde nicht bereits im Vorfeld auf den Bereich Familie als Schwerpunktthema festlegen, sondern auf Grundlage einer Stärken- und Schwächeanalyse auf Themen wie Verkehrsströme, Leerstandmanagement, naturnahe Naherholung und Tourismus sowie insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung in den Blick nehmen.“  Die Vertreter der Verwaltung und der CDU und FWG waren jedoch der Auffassung, dass das nicht notwendig ist und eine Einengung bedeute. Die Planung solle ergebnisoffen angegangen werden. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollten ihre Ziele und Ideen ohne Vorgaben der Politik vortragen können. In der Abstimmung enthielt sich die SPD.

 

Ihre zuvor geäußerten Bedenken gegen eine Finanzierung von Maßnahmen am Rathaus, ließ die SPD nach dem Vortrag von Carsten Lottner fallen. Dabei ging es vor allem um die Sanierung von zwei unansehnlichen Fassaden des Rathauses, für die ein Aufwand von 45.000 € eingeplant ist. Hier ist eine Städtebauförderung von 70 % zu erwarten, was den Eigenanteil der Gemeinde stark reduzieren würde.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vorlagen und den Niederschriften der Sitzungen:

 

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/to0040.asp?__ksinr=1884

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/to0040.asp?__ksinr=1901

https://sessionnet.krz.de/augustdorf/bi/to0040.asp?__ksinr=1902



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