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Alternativen für das Freibad

19.09.2014

 

Rathaus Bürgerzentrum

 

Eine Sanierung des Schwimmerbeckens und der Technik im Freibad kostet mindestens ca. 850.000 €. Mit einer Sanierung des Kleinkinderbeckens steigt der Aufwand auf gut 1 Mio. €. Das hat die Gemeindeverwaltung ermittelt und dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen in seiner Sitzung am 18.09.2014 vorgestellt. Bei dieser Minimallösung sind nur die zwingend notwendigen Maßnahmen berücksichtigt worden. In den nächsten Jahren müsste mit weiteren erheblichen Kosten für die Sanierung des Freibades gerechnet werden.

 

Für die Sanierung der Gebäude werden weitere 300.000 € veranschlagt. Die Erneuerung der Technik kostet ca. 420.000 €. Das beinhaltet den Einbau einer Schwallwasserrinne und eines Schwallwasserbehälters sowie die Umstellung auf eine Querdurchströmung des Beckens. Insgesamt käme man dann für die sog. Variante 1 auf ca. 1,8 Mio. €. Würde man das Becken statt mit Fliesen mit Folie auskleiden, läge man bei etwa 2 Mio. €, mit einem Edelstahlbecken käme man auf ca. 2,3 Mio. €.

 

Eine zweite Variante sieht eine Verkleinerung des Beckens um 13 m auf 37 m vor. Dabei würde der alte Sprungbereich für die Aufnahme der Technik genutzt werden. Die Gebäude würden um das Becken herum neu errichtet werden. Der Zugang erfolgte über das Gelände des alten Bauhofes. Die Technik würde komplett auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Variante 2 würde mit erneuertem Kleinkinderbecken und einem folienausgekleideten Schwimmerbecken ca. 2,5 Mio. € kosten. Die Edelstahlvariante würde weitere 300.000 € erfordern.

 

Betrachtet wurde auch, was die Errichtung eines ganzjährig nutzbaren Hallenbades statt eines Freibades kosten würde: ca. 3,3 Mio. €. Der Neubau eines Naturfreibades in Augustdorf an einem anderen Standort würde ca. 3,5 Mio. € erfordern, der Umbau des jetzigen Bades in ein Naturfreibad mit angeschlossenem Sportschwimmbecken deutlich über 4 Mio. €.

 

Eine weitere Variante wäre es, auf die Entwicklung eines Badesees am Kohlenweg oder – gemeinsam mit der Nachbarkommune – in Schloss Holte-Stukenbrock zu setzen. Das ließe sich aber voraussichtlich nicht kurzfristig, sondern nur mittelfristig umsetzen. Der Vorteil dieser Lösung wäre es, einen attraktiven Badesee für einen geringen Unterhaltungsaufwand zu bekommen.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf führte aus, dass bei der Entscheidung für eine Variante nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die danach auftretenden laufenden Betriebskosten berücksichtigt werden müssen. Der Zuschussbedarf eines Freibades in Augustdorf dürfe nicht steigen.

 

Der Bürgermeister klärt nun mit der Bezirksregierung ab, ob Städtebaufördermittel für Augustdorf eingeworben werden können. Dazu müsste zunächst ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet werden. Dieses würde die Sanierung des Freibades als eine von mehreren Maßnahmen enthalten. Die Landesförderung kann bei finanzschwachen Kommunen bis zu 70% der unrentierlichen Kosten betragen. Gefördert werden allerdings vorrangig Maßnahmen an bestehenden Objekten und keine Neubauten.



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