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Keine Sandabfuhr über die Panzerbrücke

02.10.2014

 

Rathaus BürgerzentrumDie Bundeswehr kann einer Nutzung der Panzerbrücke für den Betriebsverkehr der neuen Sandabgrabung an der Panzerringstraße nicht zustimmen. Das teilte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 02.10.2014 mit.

 

Am 27.03.2014 hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen: „Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit allen Beteiligten zu führen mit dem Ziel, dass der Transport des abgebauten Sandes und die Leerfahrten nicht über die Straße Am Ehberg, sondern über die Panzerbrücke erfolgt.“ Dem Beschluss lag ein Antrag der SPD-Fraktion zugrunde. Damit sollte die vorherige Position der Gemeinde geändert werden: Am 27.11.2012  hatte der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt – ebenfalls einstimmig und auf Vorschlag der SPD-Fraktion – beschlossen, dass der Betriebsverkehr über die Straße Am Ehberg geführt werden soll.

 

Die Verwaltung hat daraufhin eine Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg und mit der Bundeswehr vorgenommen. Die Bezirksregierung hatte keine Bedenken gegen eine Änderung des Abfuhrweges. Das Bundeswehrdienstleistungszentrum Augustdorf stimmt hingegen einer Mitbenutzung der Panzerbrücke durch das Abbauunternehmen nicht zu, weil die Sicherheitsinteressen der übenden Truppe Vorrang vor einer zivilen Mitnutzung der Bundeswehrliegenschaft haben. Die Panzerbrücke und die umliegenden Grundstücke werden im Rahmen der militärischen Ausbildung intensiv genutzt. Der Bund ist zudem verkehrssicherungspflichtig. Im Falle einer zivilen Mitnutzung steigen die Anforderungen an den Verpflichteten. Aufgrund personeller Ressourcen kann ein ordnungsgemäßer Winterdienst auf dem betreffenden Straßenabschnitt nicht gewährleistet werden.



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