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Augustdorf braucht einen neuen Kindergarten

02.04.2014

 

Rathaus BürgerzentrumDas Kreisjugendamt informierte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf Anfang März darüber, dass für das nächste Kindergartenjahr mehr Kinder angemeldet wurden, als es Plätze gibt. Vorhanden sind 56 Plätze für unter Dreijährige (U3) und 240 Plätze für über Dreijährige (Ü3).

 

Angemeldet wurden hingegen 75 U3-Kinder und 268 Ü3-Kinder. Dazu kommen Anmeldungen von außerhalb (5 U3 und 2 Ü3). Während die Zahl der Ü3-Kinder sich durchaus in den Rahmen der Vorjahre einfügt (in den Kindergartenjahren 2008/09 bis 2013/14 waren es zwischen 244 und 271), steigt die Zahl der U3-Kinder von einem Jahr auf das andere um fast 50%: Zwischen 2008/09 und 2012/13 schwankten die U3-Plätze zwischen 36 und 45, zu Beginn des Kindergartenjahres 2013/14 waren es dann 52, jetzt 75. Gemischte Gruppen mit U3-Kindern sind kleiner als Gruppen ohne diese, so dass mehr Gruppen eingerichtet werden müssen.

 

Das Kreisjugendamt sucht vor diesem Hintergrund dringend Räumlichkeiten für eine weitere provisorische zwei- oder dreigruppige Einrichtung zum 01.08.2014. Der Bürgermeister nahm umgehend Kontakt zur Hauptschule auf. Diese erklärte sich damit einverstanden, den Unterstufentrakt für eine Kindertageseinrichtung freizugeben.

 

Gemäß dem erst kürzlich beschlossenen Raumnutzungskonzept sollten die nicht mehr benötigten Räume der Hauptschule für den Jugendtreff sowie weitere Kultur- und Begegnungsmöglichkeiten bereit gestellt werden. Der Gemeinderat erklärte sich jedoch in seiner Sitzung vom 27.03.2014 einstimmig damit einverstanden, den Unterstufentrakt der Erich Kästner-Schule für eine neue Kindertageseinrichtung ab dem 01.08.2014 zunächst für ein Jahr zur Verfügung zu stellen.

Das hat zur Konsequenz, dass der Jugendtreff noch nicht in diesem Jahr aus der Alten Dorfschule in die Hauptschule umziehen kann. Voraussichtlich werden im Jahr 2016 genügend Räume in der Hauptschule frei sein, um sowohl einen Jugendtreff als auch einen Kindergarten unterzubringen. Die Gemeindeverwaltung prüft gemeinsam mit dem Kreisjugendamt auch diese Option. Wenn das Kreisjugendamt, die Gemeinde und der neue Träger das wollten, könnte die Kindertageseinrichtung in den Räumen der Erich Kästner-Schule nicht nur eine Übergangs-, sondern eine Dauerlösung werden



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