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Auszeichnung für Augustdorf

23.10.2013

 

Rathaus BürgerzentrumDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die alte Lindenallee, die Augustdorf mit dem ehemaligen Dorf Haustenbeck verbindet, zur Allee des Jahres gekürt. Diese sei nach Auffassung des BUND ein "perfekter Lebensraum" für eine Vielzahl von Insekten, Fledermäusen und Vögeln.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf freut sich über diese Anerkennung: "Es ist schön, dass den Berliner Umweltschützern unsere Kulturlandschaft Senne gefällt. Ich bin dem BUND dankbar, dass er klar herausstellt: Die große Artenvielfalt der Senne beruht auf der Nutzung und Pflege der Landschaft durch den Menschen. Die Lindenallee ist kein Naturphänomen, sondern ein künstliches Gebilde."

 

Der BUND erkenne mit der Auszeichnung die erfolgreiche Arbeit von Sennebewohnern, Bundesforstverwaltung, Bundesimmobilienverwaltung und Militär an. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass die wertvolle Kulturlandschaft Senne nur erhalten werden kann, indem sie fortlaufend bewirtschaftet und gepflegt wird. Daher sei die Forderung, die Senne zu einem Nationalpark zu machen, eine Bedrohung für die Senne. Denn Nationalparke schützen Naturlandschaften und keine Kulturlandschaften. In Nationalparken soll sich die Natur ohne menschliche Einflüsse entwickeln. Dann würde ein großer Teil der offenen Heide- und Graslandschaft von Gestrüpp überwuchert werden. Eine besondere Rolle würde dabei die naturschutzfachlich wertlose, aus Nordamerika stammende spätblühende Traubenkirsche spielen, die sich schnell in der offenen Landschaft ausbreitet, wenn sie nicht bekämpft wird.

 

"Die Idee, die Kulturlandschaft Senne durch einen Nationalpark zu schützen, ist so abwegig, wie die Vorstellung eine Schafherde mit Wölfen statt mit Schäferhunden beschützen zu wollen", meint Dr. Wulf. Er weist darauf hin, dass in anderen Heidelandschaften, wie z. B. der Lüneburger Heide kaum jemand auf die Idee kommt, einen Nationalpark auszuweisen. Dort sei man sich bewusst, dass ein Nationalpark die Kulturlandschaft weitgehend zerstören würde. Der Bürgermeister hofft darauf, dass es auch in der Senne gelingt, einen Konsens über die Erhaltung der vom Menschen geschaffenen und bewahrten Sennelandschaft zu finden.



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