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Schöffen gesucht

20.02.2013

 

Rathaus BürgerzentrumWahl der Schöffen für die Strafkammern des Landgerichts Detmold und für die gemeinsamen Schöffengerichte im Landgerichtsbezirk Detmold für die Geschäftsjahre 2014 bis 2018

 

Als Vermittler zwischen Justiz und Bevölkerung sollen Schöffinnen und Schöffen das Vertrauen in die Justiz und die Bereitschaft zu rechtstreuem Verhalten stärken. Sie wir­ken auf ein allgemein verständliches und durchschaubares Verfahren hin. Schöffen bringen das Rechtsbewusstsein und die Wertvorstellungen der Bevölkerung in die Hauptverhandlung und das Urteil ein.

 

Während der Hauptverhandlung üben die Schöffen das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter aus. Dabei sind sie nur dem Gesetz unterworfen und an keinerlei Weisungen gebunden. Sie urteilen über Schuld oder Unschuld eines Angeklagten und tragen die gleiche Verant­wortung für einen Freispruch oder eine Verurteilung wie die Berufsrichter. Das wird etwa daran deutlich, dass für die Verurteilung ebenso wie für die Festsetzung der Art und Höhe der Strafe jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Gericht erforderlich ist. Gegen die Stimmen beider Schöffen kann in Deutschland niemand verurteilt werden.

 

Ausüben darf das Schöffenamt:

 

-          Wer nicht zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten verurteilt wurde.

-          Gegen den kein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat läuft, derent­wegen auf den Verlust der Bekleidung öffentlicher Ehrenämter erkannt werden kann.

 

-          Wer am 01.01 2014 mindestens 25 Jahre alt ist aber das 70. Lebensjahr noch nicht überschritten hat.

 

-          Wer seinen Hauptwohnsitz in Augustdorf zum Zeitpunkt der Aufstellung der Vorschlags­liste hat.

 

Soziales Verständnis, Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen, logisches Denkver­mögen und Intuition, berufliche Erfahrung, Vorurteilsfreiheit auch in extremen Situatio­nen, Neutralität und Unparteilichkeit, Mut zum Richten über Menschen, Verantwor­tungsbewusstsein, Standfestigkeit und Flexibilität, Kommunikations- und Dialogfähig­keit: Der Schöffe muss argumentieren und zuhören können. Es kommt nicht darauf an, Recht zu haben, sondern das angemessene und gerechte Urteil zu finden.

 

Wenn Sie Interesse an einer Tätigkeit als Schöffe haben, setzen Sie sich bitte bis zum 11. März 2013 mit der Gemeinde Augustdorf, Herrn Heiko Kapelle, Telefon: 05237-971040, E-Mail: heiko.kapelle@augustdorf.de, in Verbindung. Das Bewerbungs- bzw. Vorschlagsformular zur Aufnahme in die Vorschlagsliste erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung an der Information.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.augustdorf.de/Aktuelles und www.schoeffen.de.



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