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Weitere Naturschutzgebiete in der Senne

27.12.2013

 

Rathaus BürgerzentrumAm 25.04.2013 hatte der Gemeinderat mit 20 Ja- zu 8 Nein-Stimmen beschlossen, die Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete auf dem Gebiet der Gemeinde Augustdorf zum jetzigen Zeitpunkt abzulehnen. In dem Beschluss wurde dargelegt, dass eine Schutzgebietsausweisung erst erforderlich und zweckmäßig wäre, wenn Flächen des Truppenübungsplatzes aus der militärischen Nutzung fallen und der Allgemeinheit zugängig gemacht würden. Zur Zeit bestehe kein Handlungsbedarf. Der Rat hat die Auffassung vertreten, dass eine Ausweisung von Naturschutzgebieten auf dem Truppenübungsplatz bei bestehender militärischer Nutzung dem Bestreben der Gemeinde, die Bundeswehr in Augustdorf dauerhaft zu sichern, entgegenstehen würde.

 

Dieser Beschluss wurde dem Kreis Lippe als Träger der Landschaftsplanung übersendet. Der Ausschuss für Umwelt und Energie des lippischen Kreistages befasste sich mit dem Thema am 21.11.2013. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf richtete im Vorfeld dieser Sitzung einige Fragen an den Kreis und berichtete dem Augustdorfer Gemeinderat am 12.12.2013, was die Kreisverwaltung geantwortet hat:

 

- Dem Kreis Lippe liegt keine schriftliche Mitteilung der Briten zur zukünftigen Nutzung des Truppenübungsplatzes Senne vor. Die Aussage der Kreisverwaltung, dass die Senne nach 2018 nicht mehr von den britischen Streitkräften genutzt wird, stützt sich u.a. auf drei Zeitungsberichte. Es wird die Auffassung vertreten, dass der Kreis frühzeitig tätig werden muss.

- Die Kreisverwaltung sei nicht beauftragt worden, Naturschutzgebiete auszuweisen, sondern Gespräche mit Behörden und Ministerien zu führen sowie Maßnahmen einzuleiten, um den Truppenübungsplatz nach nationalem Recht für den Naturschutz zu sichern. Es wird angestrebt, Planungen vorzubereiten, die unmittelbar greifen, sobald die bestehende Rahmenvereinbarung nicht mehr gilt und um den Drittschutz zu gewährleisten.

 

- Der Kreis will für die Senne keine andere Nutzung, sondern eine Sicherung der Natur auch bei gleichzeitiger militärischer Nutzung.

 

- Dem Kreis ist nicht bekannt, ob er überhaupt Naturschutzgebiete ausweisen darf, solange die vertraglichen Vereinbarungen mit den Briten wirksam sind, was bis mindestens 2018 der Fall sein wird.



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