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Neue Kennzahlen stehen bereit

23.08.2013

 

Rathaus BürgerzentrumDie Gemeindeverwaltung ermittelt z. Z. die Kennzahlen für das Jahr 2012. Sie werden auf der Seite ww.augustdorf.de, Bürgerservice-Rat-Verwaltung, Haushalt der Gemeinde, für Jedermann zur Verfügung gestellt. Dargestellt werden die Kennzahlen für die Jahre 2000 bis 2013. Die ersten stehen nun bereit.

 

Kennzahlen geben Auskunft darüber, welche Leistungen die Gemeinde erbringt und welcher Aufwand dazu erforderlich sind. Hier sind einige Beispiele:

 

Tageseinrichtungen für Kinder:

 

Die Gemeinde betreibt keine eigenen Kindergärten. Sie zahlt aber Zuschüsse an die fünf Kindertageseinrichtungen. Die Zuschüsse steigen: Im Jahr 2012 zahlte die Gemeinde rd. 210.000 Euro an die Augustdorfer Kindergärten. Im Jahr 2011 waren es hingegen nur 165.000 Euro. Im lfd. Jahr sollen es planmäßig rd. 255.000 Euro sein. Die Zahl der Kindergartenkinder ist von 2008 bis 2013 relativ konstant: Sie schwankt zwischen 287 bis 311 Kindern. Das entspricht einer Quote von 40,7 bis 44,6 % der Kindern unter sechs Jahren. Anders ausgedrückt: Über 55 % der Augustdorfer Kinder unter sechs Jahren besuchen keine Kindertageseinrichtung.

 

Bei den unter 3jährigen lag die Betreuungsquote in den letzten fünf Jahren zwischen 10  und 13 %. In 2013 werden 14 % erwartet. Von den 3 bis unter 6jährigen Kindern besuchten in den letzten Jahren zwischen 69 und 77 % einen Kindergarten. Im Jahr 2013 werden es voraussichtlich fast 78 % sein.

 

Ansteigend ist auch der Zuschuss der Gemeinde je Kind, das eine Kindertageseinrichtung besucht: Im Jahr 2011 zahlte die Gemeinde 531 Euro je KiTa-Kind, in 2012 731 Euro und im Jahr 2013 werden 833 Euro je KiTa-Kind erwartet.

 

Kinderspielplätze:

 

Die Gemeinde stellt von 2008 bis 2012 zwölf Spiel- und Bolzplätze mit einer Fläche von 23.645 qm zur Verfügung. Die Zahl der Nutzer, d. h. der Einwohner unter 16 Jahren nimmt ab. Im Jahr 2008 waren das noch rd. 2.200, im Jahr 2012 unter 2.000 Personen. Dadurch nimmt die Fläche, die rechnerisch für jedes Kind und jeden Jugendlichen zur Verfügung steht, zu.

 

Der Fehlbetrag wurde in den letzten Jahren verringert. In den Jahren 2008 und 2010 kostete jeder Spiel- und Bolzplatz die Gemeinde im Durchschnitt über 10.000 Euro. Im Jahr 2012 waren es noch 6.130 Euro. Allerdings ist geplant, den Aufwand wieder zu erhöhen. Pro Kind und Jugendlichem unter 16 Jahren hat die Gemeinde im Jahr 2012 rd. 38 Euro für die Bereitstellung von Kinderspielplätze aufgewendet. Im Jahr 2009 waren es fast 59 Euro, im Jahr 2013 sollen es wieder 48 Euro sein.

 

Bauen:

 

Im Jahr 2012 erlebte die Gemeinde einen Bauboom: Insgesamt 179 Bauvorhaben wurden beantragt. 2011 waren es hingegen nur 107 und davor zwischen 94 und 137. In 2012 war es gelungen, an mehreren Stellen in Augustdorf Baugrundstücke in großer Zahl zur Verfügung zu stellen. Von den beantragten Bauvorhaben waren 35 Gebäude. Das waren fünfmal so viel wie in 2011 und dreimal so viel wie in den Jahren 2008 bis 2010.

 

Abfallwirtschaft:

 

Die Abfallmengen waren in den Jahren 2008 bis 2012 relativ konstant: Je Einwohner wurden ca. 214 kg Abfall eingesammelt. Diese verteilen sich auf etwa 122 kg Bioabfall (grüne Tonne), 76 kg Restabfall (graue Tonne) und 16 kg Sperrmüll.

 

Straßen:

 

Die Gemeinde unterhält 36,5 km Straßen. An diesen Straßen gibt es 742 Straßenbeete mit einer Fläche von 17.537 qm. In den Straßenbeeten wachsen 419 Bäume.

 

Für die Unterhaltung des Straßenbegleitgrüns hat die Gemeinde im Jahr 2012 rd. 1.175 Euro je km Straße aufgewendet. Im Jahr 2011 waren das noch 1.580 Euro, in 2010 2.250 Euro und in 2009 sogar 2.380 Euro. Der verminderte Aufwand spiegelt sich in einem verschlechterten Pflegezustand der Beete wider.

 

Die Beleuchtung der Straßen kostete im Jahr 2012 2.925 Euro je km. In den Jahren zuvor war der Aufwand überwiegend geringer. In 2008 waren es nur 2.170 Euro je km, in 2009 hingegen 3.380 Euro je km. Danach wurden Maßnahmen durchgeführt, um die Beleuchtungskosten zu senken.

 

Insgesamt kostete jeder Kilometer Straße die Gemeinde in den Jahren 2008 bis 2012 zwischen 25.500 und 26.800 Euro pro Jahr (ohne Winterdienst und Straßenreinigung).

 

Winterdienst führt die Gemeinde auf 41,6 km Straßen durch. Der Aufwand für den Winterdienst schwankte in den letzten fünf Jahren zwischen 650 und 5.600 Euro je km Straßenlänge.

 

Gereinigt werden 27 km Straßen. Für die Straßenreinigung bezahlte die Gemeinde im Zeitraum 2008 bis 2012 zwischen 685 und 850 Euro je km Straße. Sowohl die Straßenreinigung als auch der Winterdienst werden zum größten Teil durch Anliegergebühren gegenfinanziert.



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