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U3-Ausbau eine Gefahr für Kinder?

15.10.2012

gr-Kindergarten-ArcheBürgermeister fragt bei Familienministerin nach

Augustdorfs Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf hat Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und NRW-Kinderministerin Ute Schäfer um Auskunft zu gesundheitlichen Risiken für unter dreijährige Kinder, die außerhalb ihrer Familien betreut werden, gebeten.

Für die Anfrage gab es zwei Auslöser: Zum einen der von Frau Ministerin Schäfer an den Bürgermeister herangetragene Wunsch, sie bei dem Ausbau der außerfamiliären Betreuungsplätze für ein- und zweijährige Kinder persönlich zu unterstützen. Zum anderen aktuelle Warnungen von Kinderärzten vor den gesundheitlichen Risiken einer zu frühen Fremdbetreuung.

So hat z.B. der Kinder- und Jugendarzt und leitende Arzt des sozialpädiatrischen Zentrums Bielefeld-Bethel, Herr Dr. Rainer Böhm, erst kürzlich vor erheblichen Risiken für Wohlbefinden, Gesundheit und emotionale Entwicklung für Kleinkinder, die in Gruppen außerhalb der Familie betreut werden, eindringlich gewarnt. Es gäbe keine wissenschaftlichen Studien, die bewiesen, dass unter zweijährige Kinder von einer Krippenbetreuung profitierten.

Augustdorfs Bürgermeister schreibt in seinem Brief: "Wenn die fachmedizinische Diagnose des Herrn Dr. Böhm zutrifft, dann würde der Staat mit dem Ausbau der Kleinkinderbetreuung fördern, dass das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kleinsten beeinträchtigt werden.“

Dr. Wulf bittet vor diesem Hintergrund beide Ministerinnen um Auskunft darüber, ob es Studien gibt, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen.

Die Schreiben liegen als Anlage bei.

Anlage2



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