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Tourismus schrumpft

14.09.2012

 

Rathaus BürgerzentrumDie Lippe Tourismus & Marketing AG stellt ihren Aktionären regelmäßig Zahlen über die touristische Entwicklung zur Verfügung. Über diese Zahlen informierte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf den Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 13.09.2012.

 

Danach nimmt die Zahl der angebotenen Betten, der geöffneten Betriebe, der Beschäftigten und die Zahl der Übernachtungen in Lippe seit ca. 25 Jahren ab. Im Jahr 2011 wurden die niedrigsten Werte für diese vier Kennziffern erreicht.

 

Der Vergleich mit der tatsächlichen Entwicklung zeigte, dass ein Nationalpark den lippischen Tourismus nicht wesentlich stärken kann: Die Gutachter des Kreises Lippe haben vorhergesagt, dass ein Nationalpark einmalig für 68 neue Arbeitsplätze im Tourismus sorgen soll. Allein im Jahr 2011 sind jedoch im lippischen Tourismus jedoch 77 Arbeitsplätze verloren gegangen. Die 68 neuen Arbeitsplätze sollen innerhalb der ersten vier Jahren nach der Einrichtung eines Nationalparks entstehen. In den letzten vier Jahren (2008 bis 2011) hat Lippe aber insgesamt 160 Arbeitsplätze im Tourismus verloren. Ein Nationalpark könnte somit nicht einmal die laufenden Arbeitsplatzverluste auffangen. Die lippische Tourismuswirtschaft würde den Nationalpark nach diesen Zahlen kaum spüren.



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