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Was tun bei Eis und Schnee?

20.12.2011

 

Hinweise zum Winterdienst

Bürgerzentrum im WinterÜber Nacht hat der Winter Einzug gehalten, Schnee bedeckt das Land.  Was Kinder erfreut und zur Vorweihnachtsstimmung passt, weckt bei Vielen jedoch unangenehme Erinnerungen an die letzten winterdienstreichen Jahre, Salzmangel und steigende Kosten.

 

Durch Eis und Schnee können Gefahren auf Straßen und Wegen entstehen. Diese können nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern  beseitigt werden. Der Gemeindebauhof räumt und streut nach vorgegebenen Streuplänen. Naturgemäß können nicht alle Straßen gleichzeitig geräumt und gestreut werden. Insofern erfolgt der Winterdienst zunächst auf  den verkehrswichtigen innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen und Gefahrenstellen und den Straßen mit Busverkehr.

 

Fahrbahnen von Anwohnerstraßen und befahrbaren Wohnwegen werden nachrangig und bei extremen Witterungsbedingen bedient.

 

Auf sämtlichen Gehwegen (dazu zählen auch kombinierte Geh-/Radwege) ist der Winterdienst auf die Anlieger übertragen. Gehwege müssen hier in einer Breite von mindestens einem Meter von Schnee und Eis freigehalten werden, so dass auch für Rollstuhlfahrer oder Personen mit Kinderwagen eine gefahrlose Benutzung möglich ist.

 

In Straßen ohne separaten Gehweg ist ein entsprechend breiter Streifen am Straßenrand freizuhalten. Das gilt auch in verkehrsberuhigten Straßen.

 

Die Anlieger werden gebeten, den Schnee nicht auf der Fahrbahn abzulagern, da sonst die Winterdienstfahrzeuge den Schnee wieder auf die Gehwege und Zufahrten schieben. Damit Regen- und Schmelzwasser ungehindert abfließen können, sollten auch die Straßenabläufe freigehalten werden.

 

Durch parkende Autos und abgelagerten Schnee kommt es immer wieder zu beengten Verkehrssituationen, die dann ein Durchkommen der breiten Räumfahrzeuge oder auch der Müllabfuhr unmöglich machen.

 

Rücksicht und Vorsicht und Miteinander statt Gegeneinander im Winterdienst verhindern unnötigen Stress über Weihnachten und das Jahr hinaus.



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