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Schulentwicklungsplan kann in Auftrag gegeben werden

03.11.2010 

 

Haupt- und Finanzausschuss gibt Mittel frei

 

Der Haupt- und Finanzausschuss hat in seiner Sitzung am 28.10.2010 10.000 Euro für die Vergabe eines Schulentwicklungsplanes freigegeben. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf wird nun einen Auftrag an ein externes Planungsbüro vergeben.

 

Die Schulentwicklungsplanung soll sich auf die beiden Grundschulen sowie auf die Haupt- und die Realschule beziehen. Das beauftragte Unternehmen soll u.a. die Entwicklung der Schülerzahlen und den zukünftigen Raumbe­darf vorhersagen. Die Zahl der Schüler ist seit dem Jahr 2000 rückläufig. Wurden am 15.10.2000 noch insgesamt 1.610 Schüler gezählt, betrug die Schülerzahl am 15.10.2009 nur noch 1.166.

 

Der Gemeinderat hat am 24.06.2010 im Rahmen des Haushaltssiche­rungskonzeptes beschlossen: "Vor dem Hintergrund rückläufiger Schülerzahlen wird das Ziel verfolgt, nicht mehr benötigte Gebäude, Gebäudeteile oder Räume aus der Nutzung zu nehmen oder für andere Zwecke bzw. Nutzer zur Verfügung zu stellen.

 

Insbesondere ist zu prüfen, ob die Gemeinde als Schulträger auf Dauer zwei selbständige Grundschulen betreiben muss."

 

Die Schulentwicklungsplanung soll dialogisch erfolgen. Alle wichtigen Be­teiligten werden aktiv in die Planung eingebunden. So soll es Gespräche mit der Gemeinde als Schulträger, den Schulleitungen, der Schulaufsicht und dem zuständigen Fachausschuss des Gemeinderates ge­ben. Auch ist eine Abstimmung mit den Nachbarkommunen erforderlich.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf tritt in diesem Zusammenhang den im Gemeindegebiet kursierenden Gerüchten entgegen, dass es konkrete Pla­nungen gibt, die Haupt- und die Realschule zu einer Gemeinschaftsschule zusammen zu fassen: "Es liegt kein diesbezüglicher Antrag aus dem politischen Raum vor. Auch ich habe keinen Vorschlag zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule un­terbreitet", stellt der Bürgermeister fest.

 

Er kritisiert, dass mit einer Ge­meinschaftsschule ein ganztägiger Schulbetrieb verbunden wäre. Den hätten viele Schüler nicht nötig und er hätte massive Auswirkungen auf das familiäre Leben sowie auf die Angebote von Kirchen, Glaubensgemeinschaften, Vereinen, Musikschulen und weiteren Bietern von Freizeit- und Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche. Kritisch zu sehen sei auch, dass für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule zwei derzeit gut funktionierende und im Gemeinde­gebiet anerkannte Schulen, die Erich Kästner-Schule und die Realschule Augustdorf, völlig neu organisiert werden müssten. Allerdings ist auch dem Bürgermeister bewusst, dass insbesondere für die Erich Kästner-Schule bei weiter zurückgehenden Schülerzahlen über neue Wege nachgedacht werden muss.



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