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IHK informiert neuen Ausschuss

23.03.2010

 

Augustdorf braucht keinen eigenen Wirtschafts­förderer

Auf Einladung von Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf referierte Ge­schäftsführerin Maria Klaas von der IHK Lippe zu Detmold vor dem neuen Ausschuss für Interkommunale Zusammenarbeit und Wirtschaftsförderung.

 

Nach Auffassung von Klaas muss der Schwerpunkt der kommunalen Wirt­schaftsförderung bei der 'Pflege' der bereits ansässigen Unternehmen lie­gen. Deren Zahl betrug 2009 in Augustdorf 483. Klaas empfiehlt einen re­gelmäßigen Kontakt und Gedankenaustausch mit den Unternehmen. Diese bräuchten einen konkreten festen Ansprechpartner als Anlaufstelle. Die Gemeinde benötige aber keinen eigenen Wirtschaftsförderer: "Definitiv nicht", so Klaas. Dafür sei Augustdorf zu klein. Augustdorf solle keine Parallelstruktu­ren aufbauen. Die Gemeinde solle vielmehr mit der IHK und anderen Orga­nisationen, wie der Lippe Tourismus & Marketing (LTM) AG zusammen ar­beiten.

Eine Zusammenarbeit mit der LTM AG sei erforderlich, wenn neue Unter­nehmen aus anderen Regionen angesiedelt werden sollen. Insgesamt gäbe es aber in der heutigen Zeit nur wenige Neuansiedlungen. Wenn es sie gibt, dann kommen die Unternehmen zumeist aus den Nachbarkommunen. Die Ansiedlung eines Unternehmens mit vielen Arbeitsplätzen sei "besser als ein 6er im Lotto" so Maria Klaas.

 

Klaas empfahl den regelmäßigen Kontakt und Gedankenaustausch mit den Unternehmen zu suchen. Die Kommunen sollten die Bürokratiebelastungen so gering wie möglich halten und Genehmigungsverfahren zügig bearbeiten. Wichtig sei es, ausreichende Gewerbe- und Industrieflächen vorzuhalten. Die Gemeinde müsse über eine Übersicht über privat und öffentlich verfüg­bare Gewerbeflächen verfügen. Sie müsse den Unternehmen eine gute Infrastruktur, gute Verkehrsanbindungen sowie niedrige Steuern und Ab­gaben bieten. Insgesamt müsse die Gemeinde "ein verlässlicher Partner für die Unternehmen sein und insbesondere für die entsprechenden Rahmen­bedingungen Sorge tragen."

 

Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit sei nach Klaas die "kostengüns­tige, kundenfreundliche Aufgabenerledigung durch die Kommune". Die IHK-Geschäftsführerin empfiehlt, die Leistungsangebote und die Form der Leistungserbringung zu überprüfen. Standardisierbare Aufgaben könnten durch zentrale Einrichtungen für alle oder für mehrere erledigt werden.

 

 



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