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Das Damwild ist wieder da

22.12.2010

 

Hirsche suchen Nahrung auf dem Waldfriedhof

Der frühe Einbruch des Winters und der damit verbundene Nahrungsman­gel auf dem Truppenübungsplatz Senne haben dazu geführt, dass das Damwild wieder verstärkt den Augustdorfer Waldfriedhof aufsucht. Die Dauerbepflanzung wurde bei vielen Gräbern bis auf die Erdoberflä­che abgefressen. Grabgestecke von Beisetzungen wurden ebenfalls ver­zehrt oder auf die Wege gezogen.

 

Die Gemeindeverwaltung bemüht sich um Abhilfe. Dazu werden Ge­spräche mit der Forstverwaltung des Truppenübungsplatzes Senne und der Augustdorfer Jägerschaft geführt. Möglicherweise können Fütterungen angelegt werden, die für das Wild interessanter sind als der Friedhof. Auch wird geprüft, ob die Hirsche mit übel riechenden Stoffen davon ab­gehalten werden können, den Friedhof zu betreten.

 

Außerdem werden bauliche Maßnahmen geprüft. Der Bau eines Zaunes könnte aber frühestens nach Bereitstellung der Haushaltsmittel und nach der Schneeschmelze erfolgen, d. h. nicht vor dem Frühjahr 2011. Eine Umzäu­nung des Waldfriedhofes entsprechend der des Rasensportplatzes Schlingsbruch würde rd. 40.000 Euro kosten. Bauliche Maßnahmen müssten entweder zu Gebührenerhöhungen führen oder von der Allgemeinheit finanziert werden, was in Zeiten des Nothaushalts nur schwer möglich ist.

 

Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Friedhofsgebühren bislang nicht kostendeckend erhoben wurden, mit anderen Worten: Die Friedhofsnutzer haben immer nur einen Teil der entstehenden Kosten bezahlt. Die verbleibenden Kosten wurden aus Steu­ermitteln, d. h. von der Allgemeinheit übernommen. Die Friedhofsnutzer haben nicht den Anspruch erworben, dass die Gemeinde Augustdorf sämtliche naturbedingten Beeinträchtigungen der Grabstätten abwehrt.

 

Wenn das Damwild den Waldfriedhof nicht mehr aufsuchen könnte, würde der Druck auf die privaten Gärten in der Umgebung zunehmen, so die Verwaltung.



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