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Mehr Aufträge für Augustdorfer Unternehmer gefordert

03.09.2009

 

Au­gustdorfer Handwerker und Bauunternehmer müssen stärker als bislang berücksichtigt werden, wenn Aufträge in der GFM-Rommel-Kaserne vergeben werden. Diese Forderung erhob Dr. Wulf in einem Gespräch, an dem neben Vertretern der Bundeswehr und der IHK auch die Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Frau Monika Brüning, CDU, teilnahm.

 

Der Bürgermeister schlug vor, dass die zuständigen Behörden den gesetz­lich zulässigen Grenzwert für freihändige Vergaben voll ausnutzen. Dieser liegt bei 30.000 Euro. Aus Korruptionsschutzgründen wurde die Grenze jedoch freiwillig auf 15.000 Euro abgesenkt. Das ist von Nachteil für die ört­lichen Unternehmen. Außerdem forderte der Bürgermeister, dass der Bau- und Liegenschafts­betrieb NRW seine Preislisten überarbeitet. Zu den nied­rigen Preisen, die bei den Ausschreibungen vorgegeben werden, können die örtlichen Unternehmer kaum Angebote einreichen. Das hat er in Ge­sprächen mit den Betrieben der Gemeinde erfahren.

Bürgermeister Dr. Wulf betonte, dass Augustdorf von der Kaufkraft der Soldaten profitiere. Er gehe davon aus, dass es ohne die Bundeswehr in Augustdorf weniger Ein­zelhändler und Gastronomiebetriebe gäbe. Die Gemeinde hätte aber auch erhebliche Einschränkungen hinzunehmen. 60 % des Gemeindegebietes werden militärisch genutzt. Für die­sen Anteil der Gemeindefläche erhält die Gemeinde keine Grundsteuer. Außerdem bestehen hier erhebliche Betre­tungseinschränkun­gen. Daher sei es nur gerecht, wenn die Bundeswehr sich bemühe, Auf­träge dorthin zu vergeben, wo auch Nachteile durch die militärische Nut­zung bestehen.

 

Bürger­meister Dr. Wulf fand in seiner Argumentation Unterstützung bei den Ver­tretern der IHK, des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Augustdorf und bei Frau MdB Brüning. Brüning betonte, dass es die Absicht ihrer Fraktion sei, die Unternehmen vor Ort zu stützen. Sie wolle die Bitten des Bürger­meisters in Berlin aufgreifen.

 



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