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Entwicklung der Rühlmannstätte

11.09.2009 

Verwaltung soll Planungs- und Finanzierungskonzept erar­beiten

 

Der Haupt- und Finanzausschuss hat am 03.09.2009 die Verwaltung einstimmig be­auftragt, ein Planungs- und Finanzierungskonzept für die Rühlmannstätte zu erarbeiten. Das soll in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten geschehen. Beteiligte sind vor allem der Heimatverein Augustdorf, der Naturpark Teutoburger Wald und die Initiative Wiederaufbau Schloss Lopshorn gGmbH. Zu den Betei­ligten zählen darüber hinaus der beauftragte öffentlich rechtliche Sachverstän­dige für historischen Holzbau, Alexander von Spiegel, der Lippische Hei­matbund, die für den Denkmalschutz, die Dorferneuerung und das Bauen zuständigen Behörden sowie die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz Heimat und Kulturpflege (NRW-Stiftung).

 

Der Heimatverein möchte auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Haustenbecker Straße 135 ein Orts- und Sennemuseum mit Begegnungs­stätte errichten. In dem Ortsmuseum soll die umfangreiche Sammlung des Heimatvereins, die bisher im Kellergeschoss der Grund­schule In der Senne untergebracht ist, präsentiert werden. Auf Initiative von Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf wollen sich auch der Naturpark und die Initiative Wiederaufbau Schloss Lopshorn in das Projekt einbringen.

Der Naturpark möchte eine Informationseinrichtung für das Naturschutzgroßprojekt Senne und Teutoburger Wald schaffen. Die Flächen des Naturschutzgroßprojek­tes beginnen auf der gegenüberliegenden Seite der Haustenbecker Straße. Auf der Rühlmannstätte könnte man Informationen über das halten, was man anschließend in der freien Landschaft betrachten und erleben kann. In dem Augustdorfer Informationszentrum soll es vor allem um die historische Heidebauernwirtschaft und um die Senner Pferde gehen.

 

Vor diesem Hintergrund bietet sich auch eine Verknüpfung mit der Initiative Wiederaufbau Schloss Lopshorn an. Die Initiative möchte auf der Rühlmannstätte sowohl über die Geschichte der Senner Pferde und des Gestüts und Jagdschlosses Lopshorn als auch über die eige­nen Bestrebungen zum Wiederaufbau informieren. Auf der Rühlmannstätte sollen Senner Pferde untergebracht werden.

 

Alle drei Teilprojekte würden sich hervorragend ergänzen, weil in unmittelbarer Nachbarschaft Gehege für Senner Pferde entstehen sollen. Außerdem soll die historische Heidebauernwirtschaft zwischen Haustenbecker Straße und Furlbachtal in der Landschaft vorgeführt werden.

 

Eine Vertreterin der NRW Stiftung, die Ende August die Gemeinde besucht hat, war von dem Grobkonzept für die Rühlmannstätte spontan sehr ange­tan. Besonders beeindruckt war sie davon, dass sich drei Organisationen zusammen tun wollen, um gemeinsam eine überregional be­deutsame Einrichtung zu schaffen. Diese enge Kooperation scheint eine Voraussetzung dafür zu sein, dass sich die NRW-Stiftung finan­ziell in Augustdorf engagiert. Eine Entscheidung darüber wird jedoch frü­hestens im März 2010 fallen.

 

Die Bezirksregierung Detmold hat inzwischen mitgeteilt, dass das Projekt mit Mitteln der Dorferneuerung gefördert wer­den kann. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus wird voraussichtlich mit einem Zuschuss aus den Denkmalfördermitteln saniert werden können. Die Ge­meindeverwaltung prüft nun, ob auch das bislang nicht geschützte Bruch­steinhaus auf dem Gelände unter Denkmalschutz gestellt werden kann.

 

Gelder aus dem Konjunkturpaket II könnten für die Rühlmannstätte nur eingesetzt werden, wenn keine anderen Fördergelder in Anspruch genom­men würden. Weil es aber voraussichtlich Mittel aus anderen Fördertöpfen geben wird, setzt die Gemeinde das Geld aus dem Konjunkturpaket II dort ein, wo keine anderen Fördergelder zur Verfügung stehen.



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