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230.000 Euro für Hubrettungsfahrzeug

07.10.2009

Gemeinderat erhöht Ansatz um 60.000 Euro

 

Der Gemeinderat hat die Mittel aus dem Konjunkturpaket II umgeschichtet:

 

Für den Kauf eines Hubrettungsfahrzeuges stehen nun 230.000 Euro, statt bislang 170.000 Euro zur Verfügung.

 

Auf die Anschaffung einer neuen Elektroheizung für die Friedhofskapelle und das Nebengebäude wird verzichtet. Von der geplanten energetischen Sanierung des alten Rathauses werden 45.000 Euro abgezwackt. Was mit den verbleibenden 54.000 Euro geschehen soll, soll der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt beraten.

 

Für diesen Beschluss stimmten die CDU-Fraktion und der Bürgermeister. SPD, FWG und FDP waren dagegen.

 

Vor der Beschlussfassung erklärte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf, dass der zuständige Fachbereich die tatsächlichen Kosten des Hubrettungsfahr­zeuges fehlerhaft ermittelt habe. Man habe die Mehrwertsteuer und die Kosten der Aufbauten nicht vollständig einbezogen. Für die FWG-Fraktion beantragte Jürgen Czolbe die Verwaltung zu beauftragen, für 170.000 Euro ein gebrauchtes Hubrettungsfahrzeug zu beschaffen. Das alte Rathaus solle wie geplant energetisch saniert werden. Nach dem Willen der SPD-Fraktion sollte die Verwaltung mit der Feuerwehr Gespräche führen, um Einsparungen bei dem Hubrettungsfahrzeug zu erzielen. Außerdem solle nach einem gebrauchten Hubrettungsfahrzeug im Wert von bis zu 170.000 Euro gesucht werden. Schließlich soll im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit versucht werden, ein gemeinsames Hubrettungsfahrzeug zu beschaffen. Dem Vorschlag, nach einem gebrauchten Hubrettungsfahr­zeug Ausschau zu halten, schloss sich Hans Greulich (FDP) an.

 

Harald Schultze erklärte für die CDU-Fraktion, dass die Freiwillige Feuer­wehr durch umfangreiche Eigenleistungen bei dem An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses bereits viel Geld für die Gemeinde eingespart habe. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf erinnerte daran, dass der Ge­meinderat den Brandschutzbedarfsplan im Jahr 2007 einstimmig beschlos­sen hat. Vorher sei bereits geprüft worden, ob sich mehrere Kommunen ein Hubrettungsfahrzeug teilen könnten. Das Ergebnis war, dass das nicht möglich war und Augustdorf in der Pflicht steht, ein eigenes Höhenret­tungsgerät vorzuhalten. Diese Einschätzung hätten auch die FWG, die SPD und die FDP im Rahmen der Brandschutzbedarfsplanung akzeptiert.

 

Der Bürgermeister stellte außerdem fest, dass die Freiwillige Feuerwehr Augustdorf sehr sparsam sei. Er ist davon überzeugt, dass die Feuerwehr bereits nach günstigeren Alternativen Ausschau gehalten hat. Wenn es auf dem Markt geeignete Fahrzeuge für 170.000 Euro geben würde, dann würde die Feuerwehr vorschlagen, ein solches Fahrzeug zu beschaffen. Dr. Wulf bat darum, ermächtigt zu werden, 230.000 Euro für den Erwerb eines neuen Hubrettungsfahrzeuges verausgaben zu dürfen. Er sagte je­doch zu, den Vorschlag von FWG, SPD und FDP, noch einmal nach einem günstigeren Fahrzeug zu suchen und noch einmal mit der Freiwilligen Feuerwehr zu sprechen, aufzugreifen.

 



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