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Bürgermeister mahnt zur Zusammenarbeit

16.11.2009

Altersvorsitzender Hans Bockhorst führt Dr. Andreas J. Wulf ins Amt ein

 

In der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates führte der Al­tersvorsitzende Hans Bockhorst (CDU) den alten und neuen Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf in sein Amt ein.

 

In seiner Rede bezeichnete der Bürgermeister seinen erneuten Wahlerfolg als Sieg der Vernunft. Die Mehrheit der Wähler hätte die erfolg­reiche Arbeit der letzten Legislaturperiode belohnt. Wulf habe aber auch zur Kenntnis nehmen müssen, dass seine ehrliche, sachliche, vernünftige und gradlinige Arbeit nicht allen gefällt. Er würde daher versuchen, in Zukunft noch deutlicher zu machen, dass man mit Aufrichtigkeit, Sachlichkeit, Menschlichkeit und Bürgernähe letztendlich am weitesten kommt.

 

Wie schon in seiner Amtseinführung vor 5 Jahren äußerte der Bürgermeistern seinen Willen, ein Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger und für alle Ratsfrauen und Ratsherren zu sein. Er bot allen eine enge Zusammenarbeit an. Ferner bat er um einen sachlichen, fairen und menschlichen Umgang im Gemeinderat. Persönliche Anfeindungen und Vorwürfe würden immer zu Kränkungen, zu einem Rückzug oder zu Gegenangriffen führen. Dann wür­den die persönlichen Beziehungen in den Vordergrund der Auseinander­setzung rücken, dann fehle die Kraft, um die drängenden Probleme der Gemeinde zu lösen. Der Rat müsse sich um die Bürgerinnen und Bürger kümmern und sich nicht mit sich selbst beschäftigen.

 

Dr. Wulf erinnerte daran, dass die Zusammenarbeit zwischen den Fraktio­nen und dem Bürgermeister zu Beginn der letzten Legislaturperiode recht gut lief. Die Mehrheitspartei CDU hätte mit den anderen Parteien einver­nehmliche Vorschläge für die Zusammensetzung der Ausschüsse und für die stellvertretenden Bürgermeister und die Verteilung der Ausschussvorsitze. Sie gab sogar einen Ausschusssitz an eine andere Partei ab. Zweiter stellvertretender Bürgermeister wurde 2004 ganz selbstverständlich ein Mann der SPD, obwohl die CDU mit ihrem Wahlergebnis von über 50 % auch beide Stellvertreter hätte in An­spruch nehmen können. Der Bürgermeister selbst hatte die Fraktionsvor­sitzenden alle zwei Wochen zu interfraktionellen Gesprächen eingeladen. Man habe intensiv und harmonisch Informationen ausgetauscht. Der Bür­germeister erinnert sich, dass der Fraktionsvorsitzende der SPD Heinrich-Georg Schneider einmal in einer E-Mail die gute Zusammenarbeit zwi­schen Bürgermeister und SPD-Fraktion festgestellt hat.

 

Mit dem Näherrücken der Wahl ging jedoch das Hauen und Stechen wie­der los. Richtig schlimm wurde es, als das Sportheim gescheitert war. Seit­dem sei die Stimmung im Rat schlecht. Sie sei etwa so vergiftet, wie zu dem Zeitpunkt, als Dr. Wulfs Vorgänger Peter Hufendiek ankündigte, nicht mehr für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, weil er die scharfen An­griffe einiger Personen im Rat nicht mehr hinnehmen wollte.

 

Der Bürgermeister schlug dem Gemeinderat vor, wieder an die frühere gute Zusammenarbeit anzuknüpfen. Er bete dafür, dass ein Neuanfang gelingt.

 



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