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Drei Stellvertreter für den Bürgermeister

03.11.2009

Gemeinderat wählt Wolfgang Holitschke, Lutz Müller und Peter Gröpler

 

Wolfgang Holitschke (SPD) wurde vom Gemeinderat zum 1. stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Der 2. stellvertretende Bürgermeister wurde Lutz Müller (CDU), der 3. Stellvertreter des Bürgermeisters Peter Gröpler (FWG).

 

stellv. Bürgermeister Die Fraktionen konnten sich vorab nicht auf einen einheitlichen Wahlvorschlag einigen. Daher standen zwei Wahllisten für die Verhältniswahl zur Auswahl: Eine Liste der CDU mit den Namen Lutz Müller und Christel Pohl sowie eine gemeinsame Liste von SPD- und FWG-Fraktion. Diese trug an erster Stelle den Namen Wolfgang Holitschke und an 2. Stelle den Namen Peter Gröpler. Auf die erste Liste entfielen 13 Stimmen, auf die zweite Liste 16 Stimmen. Zwei Ratsmitglieder enthielten sich.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf führte seine Stellvertreter in ihr Amt ein. Aufgabe der stellvertretenden Bürgermeister sei es, den Bürgermeister bei der Repräsentation der Gemeinde und bei der Leitung der Ratssitzungen zu vertreten. Dr. Wulf wünschte Holitschke, Müller und Gröpler dabei viel Erfolg und viel Freude und allzeit eine gute Zusammenarbeit.

 

Der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister vorausgegangen war eine Debatte über die Zahl der notwendigen Stellvertreter. Die Gemeinde Augustdorf hatte bislang zwei stellvertretende Bürgermeister. Soviel fordert das Gesetz als Minimum. SPD und FWG hatten sich aber im Vorfeld der Sitzung darauf geeinigt, zukünftig drei Stellvertreter zu wählen. Dafür wurde mit den Stimmen der beiden Fraktionen die Hauptsatzung geändert.

 

CDU, FDP und Bürgermeister stimmten dagegen. Sie waren der Auffassung, dass zwei Stellvertreter ausreichen würden. Bürgermeister Dr. Wulf machte klar, dass die Zahl der notwendigen Stellvertreter auch davon abhängt, wieviel Zeit jeder einzelne Stellvertreter für die Gemeinde aufbringen kann. Die Stellvertreter müssten auch innerhalb der Woche an Vormittagen und Nachmittagen den Bürgermeister vertreten, wenn dieser als Chef der Verwaltung anderweitig gebunden ist. Wenn ein 1. stellvertretender Bürgermeister dann ebenfalls in seinem Beruf stark eingebunden ist, könnte es zweckmäßig sein, zwei weitere Stellvertreter zu wählen. Hätte man jedoch als 1. und 2. Stellvertreter Pensionäre oder Rentner, dann würden zwei Stellvertreter ausreichen.

 

Bürgermeister Dr. Wulf wies außerdem auf die Finanzen hin. Der 1. stellvertretende Bürgermeister erhalte eine monatliche Aufwandsentschädigung von 552,00 Euro, der 2. und der 3. Stellvertreter von jeweils 276,00 Euro. Die Gemeinde stehe vor dem schwersten Haushaltsjahr ihrer Geschichte. Der Kämmerer erwarte für das nächste Jahr ein Haushaltsloch von rd. 3 Mio. Euro. Vor diesem Hintergrund müsse man fragen, ob es richtig sei, dass der Gemeinde in dieser Situation weitere Kosten aufgebürdet würden. Der Bürgermeister wies weiterhin auf die Signalwirkung hin: "Wie soll man den Bürgern erklären, dass gespart werden muss, wenn der Rat sich selbst höhere Ausgaben gönnt?"

 

Jürgen Czolbe (FWG) entgegnete, die gut 3.000 Euro, die der 3. stellvertretende Bürgermeister pro Jahr kostet, würde die Gemeinde durch den Verzicht auf die Entwicklung des Römertagegeländes wieder einsparen.

 



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