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Weiterbau des Sportheimes

28.05.2009

Bürgermeister und Sportvereine sprechen über gemeinsames Vorgehen


Gemeindeverwaltung, FC Augustdorf, Förderverein des FC, TuSG Augustdorf und der Gemeindesportverband berieten kürzlich über den Weiterbau des Sportheimes auf dem Schlingsbruch. Über die Ergebnisse des Gespräches informierte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf den Haupt- und Finanzausschuss.

 

Die TuSG möchte im Erdgeschoss das Café, zwei Umkleideräume, zwei Duschräume sowie Sanitärräume nutzen. Der FC soll zwei Umkleiden, zwei Duschräume, Toiletten und den Schiedsrichterraum erhalten. Die Fußballer wünschen sich darüber hinaus den Ausbau der zwei Duschräume und der zwei Umkleideräume im Kellergeschoss sowie einen Versammlungsraum. Als Versammlungsraum kommen die Hälfte des Dachgeschosses oder aber der große Raum im Kellergeschoss in Frage.

 

Der Ausbau des Erdgeschosses mit Außenanlagen würde bei kompletter Fremdvergabe rd. 250.000 Euro kosten. Würde man auch die Umkleiden und Sanitärräume im Kellergeschoss ausbauen, läge man bei etwa 290.000 Euro. Käme der Aufenthaltsraum im Keller dazu, dann spräche man von etwa 310.000 Euro. Wollte man hingegen einen Aufenthaltsraum im Dachgeschoss schaffen, würden die Kosten 320.000 Euro betragen. Die komplette Fertigstellung würde etwa 341.000 Euro erfordern.

 

Diese Kosten könnten durch Eigenleistungen erheblich reduziert werden. Dabei waren sich alle Beteiligten einig darüber, dass man von dem noch jungen FC in der aktuellen Situationen keinen nennenswerten finanziellen Beitrag erwarten kann. Arbeitsleistungen wären jedoch in erheblichem Umfang möglich. Die 'Uralten' des FCE, die schon viel Arbeit in das Sportheim investiert haben, haben weitere Hilfe zugesagt. Die TuSG ist bereit, Pflaster- und Malerarbeiten durchzuführen. Der FC selbst hat erklärt, das Projekt durch Eigenleistungen unterstützen zu wollen. Konkrete Zusagen z. B. zur Übernahme von Innenputzarbeiten, Fliesenarbeiten außerhalb der Nassräume oder Malerarbeiten, wurden aber noch nicht gemacht.

 

Der Gemeinderat hat schon im vergangenen Jahr beschlossen, dass das Sportheim gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern funktionsfähig fertig gestellt werden soll. Die Entwicklung eines Konzepts verzögerte sich, weil der FCE zunächst einmal seine Insolvenz überwinden und den Spielbetrieb sicherstellen wollte. Neue Perspektiven ergaben sich mit der Ausgründung des FC aus dem FCE sowie mit der Bereitstellung von Geldern durch das Konjunkturpaket II. Sollte das Grundgesetz im Sommer wie geplant geändert werden, dann könnten Gelder des Konjunkturpaketes für den weiteren Ausbau des Sportheimes eingesetzt werden. Die Bezirksregierung Detmold hat diese Einschätzung inzwischen bestätigt. Sprecher aller Ratsfraktionen haben bereits erklärt, dass sie dazu bereit sind.

 

Der Bürgermeister erklärt, dass er in Gesprächen mit einem möglichen Sponsor stehe. Dr. Wulf: "Wir haben nun die große Chance, das Sportheim endlich in Betrieb nehmen zu können. Ein leidiges Kapitel der Augustdorfer Geschichte kann zu einem glücklichen Abschluß geführt werden."

 

Weitere Entscheidungen werden voraussichtlich am 25.06.09 vom Gemeinderat getroffen. Zuvor wird sich der Haupt- und Finanzausschuss mit dem Thema befassen, und zwar am 18.06. um 19.00 Uhr im Bürgerzentrum.

 



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