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Vandalen gegen Behinderte

19.05.2009

Behindertengerechte Toilette am Schlingsbruch zerstört


In diesem Jahr stellte die Gemeinde erstmals eine behindertengerechte mobile Toilette am Grillplatz Schlingsbruch auf. Menschen mit Behinderungen sollte es dadurch erleichtert werden, auf dem Schlingsbruch zu feiern. Dieses Ziel wurde nun durchkreuzt: Unbekannte zerstörten am letzten Wochenende die Toilette.

 

Bereits am Samstag wurde festgestellt, dass die Inneneinrichtung komplett zerstört war. Für Samstag nachmittag hatte die Behindertenbeauftragte Laura Radí behinderte Menschen, ihre Angehörigen und weitere Gäste zu einem Grillfest eingeladen. Die Toilette war nicht mehr benutzbar.

 

Am Sonntag setzten die Vandalen ihr Zerstörungswerk fort. Die Toilette wurde umgeworfen. Von dem Toilettenwagen wurde die Treppe abgerissen und in die mobile Toilette gelegt. Die Tür des Toilettenwagens wurde verbeult, das Abflussrohr abgetrennt. Auch der Lagerraum für Tische und Bänke wurde aufgebrochen.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf zeigt sich entsetzt über die Zerstörungswut und die grobe Rücksichtslosigkeit: "Die Gemeinde bemüht sich nach Kräften, Barrieren für Menschen mit Behinderungen zu beseitigen. Und dann gibt es Mitmenschen, die unsere Bemühungen zunichte machen. Dafür habe ich kein Verständnis."

 

Die Firma, die die behindertengerechte Toilette aufgestellt hat, überlege nun, ob sie überhaupt für einen Ersatz sorgen wird. Das Risiko einer erneuten Zerstörung könnte zu hoch sein.

 

Der Bürgermeister hat die neuen Ordnungsdienstmitarbeiter angewiesen, den Schlingsbruch verstärkt zu kontrollieren. Dort sind zuletzt große Gruppen Jugendlicher angetroffen worden. Die Ordnungskräfte sollen gefährdete Orte zur Not auch versteckt beobachten, um Übeltäter auf frischer Tat ertappen zu können.

 



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