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Maßnahmen gegen Motocross im Stapel

28.05.2009

Britische Streitkräfte, Polizei und Gemeindeverwaltung wollen gemeinsam vorgehen


Kürzlich traf sich Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf mit Vertretern der Britischen Streitkräfte und der Kreispolizeibehörde auf dem Standortübungsplatz Stapel, um Maßnahmen gegen das illegale Befahren des Gebietes mit Motorrädern zu vereinbaren.

 

Hintergrund sind die erheblichen Lärmbelästigungen, die besonders am Wochenende und an Sommerabenden oftmals weit in das Dorf hineinreichen. Auch Wanderer, Spaziergänger, Reiter und Radfahrer werden in ihrem Naturgenuss erheblich beeinträchtigt. Der Bürgermeister: "Die Augustdorfer haben ein besonderes Recht auf Wahrung der Wochenend- und Feierabendruhe, denn sie sind an den Werktagen größeren Lärmbelastungen ausgesetzt als die meisten anderen Menschen." Der Bürgermeister denkt hierbei insbesondere an den Schießlärm vom Truppenübungsplatz.

 

Zudem bemühe sich die Gemeinde, die Landschaft verstärkt für die naturbezogene Erholung zu erschließen und den Tourismus zu stärken. Dr. Wulf: "Die Motocrossfahrer im Stapel stellen sich gegen diese Ziele der Gemeinde."

 

Es wurde vereinbart, dass die britischen Streitkräfte die Motocrossfahrer zur Beweissicherung filmen und fotografieren. Die Briten werden, wenn immer möglich, Bußgelder verhängen. Sie wollen prüfen, ob eine wesentliche Erhöhung der Bußgelder möglich ist. Außerdem wird man sich mit der Frage befassen, ob die Range Control Motorräder beschlagnahmen kann. Mit den Feldjägern der Bundeswehr in Augustdorf wird eine Zusammenarbeit angestrebt. Die deutsche Polizei soll Kontrollen auf den öffentlichen Straßen und in den angrenzenden Naturschutzgebieten durchführen. Dort werden häufig die Pkw und Anhänger, mit denen viele Motocrossfahrer anreisen, abgestellt. Die Gemeinde Augustdorf wurde gebeten, die im Umfeld des Stapels abgestellten Fahrzeuge und Anhänger festzustellen.

 

Bürgermeister Dr. Wulf regte an, statt weniger großer konzertierter Aktionen lieber häufigere und kleinere Kontrolleinsätze durchzuführen. Dadurch soll ein permanenter Druck auf die Ruhestörer ausgeübt werden. Die konzertierten Aktionen haben nach Auffassung des Bürgermeisters keinen nachhaltigen Erfolg erzeugt.

 



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