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Entwicklung des Römertagegeländes

19.03.2009/1

Gestaltungskonzept wird den Einwohnern vorgestellt


Das gemeindeeigene Grundstück zwischen Wolffstätte und Birkenweg soll den Augustdorferinnen und Augustdorfern für die Erholung zur Verfügung gestellt werden. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf stellte das Konzept über die Gestaltung des Geländes jetzt dem Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt vor. CDU, FWG und FDP stimmten dafür, den Gestaltungsvorschlag in einer öffentlichen Veranstaltung mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu erörtern. Die SPD ist gegen diese Beteiligung der Bürger, obwohl auch ihr das Konzept des Bürgermeister gefiel.

 

Dr. Wulf wies darauf hin, dass 60 % des Gemeindegebietes militärisch genutzt werden. Es bestehe ein Bedarf an betretbaren Flächen. Viele Bürgerinnen und Bürger würden in die Nachbarkommunen fahren, um dort mit der Familie zu grillen oder zu picknicken, weil es in Augustdorf an entsprechenden Möglichkeiten fehlt. Die Römertage hätten gezeigt, dass das Gelände sehr gut für gelegentliche größere Veranstaltungen geeignet ist. Das Grundstück sei zu wertvoll, um es weiter nur als Maisacker zu nutzen.

 

Der Bürgermeister schlug daher vor, das Gelände für die Erholung und Freizeitgestaltung zu entwickeln. Der Rundwanderweg Nr. 11 soll von der Haustenbecker Straße über das Gelände verlegt werden. Im Bereich des neu aufgeschütteten Erdwalles sollen Bänke aufgestellt werden. Der Erdwall wird mit drei Buchten versehen, in denen Spaziergänger zukünftig die Sonne, den Gesang der Heidelerchen und die schöne Aussicht genießen können. Am Birkenweg soll eine Obstwiese gepflanzt werden. Hochzeitspaaren und frischgebackenen Eltern soll die Gelegenheit gegeben werden, einen Obstbaum zu pflanzen. Auch Schulen, Vereine oder Glaubensgemeinschaften sollen die Möglichkeit bekommen, Bäume zu pflanzen, zu pflegen und zu beernten.

 

Angrenzend an das Umweltbildungszentrum sollen robuste Tische und Bänke sowie Spielgeräte aufgestellt und Plätze für Volleyball und Fußball bereitgestellt werden. Hier können Familien und andere Gruppen zukünftig ihre Freizeit verbringen. An der Westgrenze des gemeindeeigenen Grundstücks soll eine blühende Hecke gepflanzt werden. Der Bereich südlich des Waldfriedhofes soll als Reserve für eventuelle Friedhofserweiterungen dienen.

 

Der überwiegende Teil des Geländes soll weiterhin von einem Landwirt gemäht werden. Insgesamt soll die Pflege des Grundstücks möglichst wenig Aufwand verursachen. Vor allem sind die Spielflächen regelmäßig zu mähen und Unrat ist zu beseitigen.

 

Bürgermeister Dr. Wulf betonte, dass kein zweiter Schlingsbruch entwickelt werden soll. Der Grillplatz auf dem Schlingsbruch könne von größeren Gruppen gemietet werden. Auf dem Römertagegelände hingegen sollen sich kleinere Gruppen, z. B. Familien ohne Anmeldung aufhalten können.


Für das Konzept erhielt der Bürgermeister Zustimmung von allen Parteien. CDU- und FDP-Vertreter befürworteten die Ideen uneingeschränkt. Jürgen Czolbe (FWG) sagte, er könne viele Elemente des Konzepts unterstützen. Er regte an, schon jetzt Bäume auf der Reservefläche für den Friedhof zu pflanzen, damit diese den Charakter eines Waldfriedhofes haben werde. Der Bürgermeister zeigte sich gegenüber dieser Idee aufgeschlossen. Er wies jedoch darauf hin, dass man durch eine Bepflanzung den nächsten Generationen Gestaltungsmöglichkeiten nehme. Niemand wisse heute, ob und wann die Fläche als Friedhof entwickelt wird. Baumpflanzungen würden außerdem einen höheren Pflegeaufwand verursachen als eine Wiese.

 

Für die SPD äußerte Heinrich-Georg Schneider Sympathie für das Konzept. Die Investitionskosten seien aus seiner Sicht tragbar, jedoch könne sich die Gemeinde den Unterhaltungsaufwand nicht leisten. Daher schlossen sich die drei SPD-Vertreter in der Abstimmung den acht Ausschussmitgliedern von CDU, FWG und FDP nicht an.

 

Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 1. April 2009, um 19.00 Uhr im Bürgerzentrum, Saal Wanzleben, statt. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf lädt die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde herzlich ein, ihre Ideen einzubringen. Dr. Wulf: "Wir wollen die Interessen der erholungssuchenden Augustdorfer, der Anwohner und der Friedhofsnutzer miteinander in Einklang bringen. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele an der Veranstaltung teilnehmen."

 

Weitergehende Hintergrundinformation enthält die Drucksache 405/2009, zu finden unter www.augustdorf.de, Politik, Sitzungsdienst. Ein Plan liegt dieser Mitteilung bei.

 

Anlage: Lageplan

 



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