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Geld für Sporthallen, Sportheim, Hubsteiger, Rathaus und Friedhofskapelle

19.06.2009

Gemeinde entscheidet über Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II


Die Gemeinde erhält rund 1,12 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II. Davon sind rund 633.000 Euro in die Bildungsinfrastruktur und rund 490.000 Euro in die übrige Infrastruktur zu investieren. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl dem Gemeinderat einstimmig, die Gelder wie folgt einzusetzen:

 

Die Mittel aus dem Investitionsschwerpunkt Bildungsinfrastruktur sollen vorrangig für die energetische Sanierung der Sporthallen am Inselweg verwendet werden. Dies beinhaltet auch die Umstellung der Heizungstechnik. Nach der vorliegenden überschlägigen Kostenschätzung werden die bereitstehenden 633.000 Euro komplett für die Maßnahme gebraucht. Sollte wider Erwarten Geld übrig bleiben, dann sollen die oberste Geschossfläche der Sporthalle am Schlingweg gedämmt und ein Heizungsverbund mit Pelletkessel im Kleinen Schulzentrum eingerichtet werden. Die Maßnahmen sind wirtschaftlich. Die Gemeinde kann dadurch in den Folgejahren Energiekosten einsparen.

 

Von den 490.000 Euro des Investitionsschwerpunktes Infrastruktur werden 200.000 Euro für den Weiterbau des neuen Sportheimes am Schlingsbruch reserviert. Eine Voraussetzung für die Verwendung der Gelder ist allerdings, dass Eigenleistungen der zukünftigen Nutzer, Spenden und Sponsoringleistungen im Wert von insgesamt 50.000 Euro zugesichert werden. Ein im Jahr 2007 beauftragter Gutachter war der Auffassung, dass die Sportvereine bis zu 25 % der noch zu erbringenden Fertigstellungskosten durch Eigenleistungen einsparen können. Das entspräche bei einem Ausbau des Erdgeschosses, der insgesamt rund 250.000 Euro kosten soll, einer Einsparung in Höhe von 62.500 Euro.

 

Außerdem soll der für 2010 geplante Erwerb eines Hubrettungsfahrzeuges für die Feuerwehr vorgezogen werden. Für diese Maßnahme werden 170.000 Euro bereit gestellt. Das Fahrzeug mit Hebebühne kann auch zur Unterstützung des Bauhofes z.B. bei Baumpflegearbeiten, eingesetzt werden. Für voraussichtlich 99.000 Euro sollen die Außenwände des alten Rathauses energetisch saniert werden. Auch diese Maßnahme wird zu Einsparungen bei den Energiekosten führen. Mit weiteren 15.000 Euro soll die abgängige Elektroheizung der Friedhofskapelle und des Nebengebäudes ausgetauscht werden.

 

In seiner Mai-Sitzung erwog der Haupt- und Finanzausschuss auch, das Feuerwehrgerätehaus energetisch zu sanieren. Die Maßnahme würde 86.000 Euro kosten. Die Sanierung wäre jedoch nach Aussage der beauftragten Gutachter nicht wirtschaftlich, weil das Haus verhältnismäßig selten benutzt wird. Lediglich die Dämmung der Außenwände (16.100 Euro) würde sich in 15 Jahren amortisieren. Rechnen würde sich hingegen die energetische Sanierung der alten Schule, die heute als Jugendtreff HOT Funkenflug genutzt wird. Dafür würden rd. 128.000 Euro erforderlich, wovon jedoch 31.000 Euro sowieso kurzfristig im Rahmen der Bauunterhaltung anfallen werden. Beide Maßnahmen wurden nun zurückgestellt.

 

Weitergehende Informationen finden Sie unter www.augustdorf.de, Bürgerservice-Rat-Verwaltung, Rat und Ausschüsse. Dort rufen Sie bitte die Sitzungen des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt, des Haupt- und Finanzausschusses und des Gemeinderates auf.



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