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Interkommunale Zusammenarbeit

17.07.2009

Augustdorf arbeitet mit anderen Kommunen zusammen

 

In der Lippe aktuell vom 11.07.2009 und in einem Flyer schreibt Ratsherr und Bürgermeisterkandidat Heinrich-Georg Schneider (SPD), "dass für August­dorf die interkommunale Zusammenarbeit immer noch ein Fremdwort ist."

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf stellt dazu fest, dass diese Aussage falsch ist. Als Ratsmitglied müsse Schneider wissen, dass die Gemeinde Mitglied folgender interkommunaler Organisationen ist: Kommunales Rechenzentrum; Abfallbeseitigungs-GmbH Lippe; Abfallwirtschaftsverband Lippe; Gesellschaft für Abfallentsorgung Lippe mbH; Volkshochschule Lippe-West; Kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe mbH (KVG); Lippe Tourismus & Marketing AG.

 

Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf erinnert daran, dass die Gemeindeverwaltung bei der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements mit Leopolds­höhe und Barntrup zusammen gearbeitet hat. Mit dem Kreis Lippe und der Stadt Detmold wurde geprüft, ob der Augustdorfer Bauhof stärker mit anderen Bauhöfen kooperieren kann. Mit den Stadtwerken Lemgo wurde eine Einkaufsgemeinschaft für das Freibad gebildet. Es wurde auch untersucht, ob die Stadtwerke Lemgo die Betriebsführung für das Augustdorfer Freibad übernehmen können. Bevor die Kläranlage ausgebaut wurde, wurde geprüft, ob eine interkommunale Zusammenarbeit mit Schloß Holte - Stukenbrock kostengünstiger wäre. Zusammen mit den lippischen Nachbarkommunen wurde versucht, eine gemeinsame Rufbereit­schaft für Zwangseinweisungen auf die Beine zu stellen. Beim Kampf gegen die neuen Übungsdörfer hat Augustdorf mit Schlangen und Bad Lippspringe zusammen kooperiert. Auch die Augustdorfer Freiwillige Feuerwehr arbeitet eng mit anderen Feuer­wehren zusammen.

 

Im Rahmen des Natur­schutzgroßprojektes ‚Senne und Teutoburger Wald' kooperiert Augustdorf mit dem Kreis Lippe sowie mit Oerlinghausen, Lage und Detmold. Augustdorf ist auf Antrag der Gemeinde in den Naturpark Teutoburger Wald aufgenommen worden. Dieser ist eine interkommunale Kooperation zwischen mehreren Kreisen der Region. Schon vor Jahren hat Bür­germeister Dr. Wulf angeregt, gemeinsam mit den Senneanliegerkommu­nen ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) zu erarbeiten. Leider haben sich die meisten Kommunen anderen ILEK-Regionen ange­schlossen. Zuvor wurde aber in interkommunaler Zusammenar­beit der Senneradweg entwickelt, ausgewiesen und einge­weiht. Bürgermeister Dr. Wulf will nun versuchen, mit den Kommunen des Naturschutzgroßprojektes für das Projektgebiet die Erarbeitung eines ILEK zu vereinbaren.

 

Die Gemeinde hat sich weiterhin mit der Frage beschäftigt, ob sie an dem PPP-Straßenprojekt des Kreises teilnehmen soll. Auch das wäre eine Maßnahme der interkommunalen Zusammenarbeit gewesen. Gleiches gilt für die Einführung der einheitlichen Behördenrufnummer 115. Damit wird sich der Bürgermeister nach der Sommerpause verstärkt beschäftigen. Durch die Gründung der ‚Bildungsregion Lippe' wurde die interkom­munale Zusammenarbeit in diesem Bereich verstärkt.

 

Bürgermeister Dr. Wulf stellt abschließend fest: "Der Ausbau der inter­kommunalen Zusammenarbeit ist ein ständiges Thema für die Gemeinde. Sobald sich Chancen auftun, werden diese genutzt." Schneider wisse dies. Die Behauptung Schneiders sei daher völlig grundlos. Im übrigen sei die interkommunale Zusammenarbeit kein Allheilmittel. Sie biete sich in manchen Fällen an. In anderen Fällen sei sie aber ungeeignet. Insgesamt wird die interkommunale Zusammenarbeit nach Auffassung von Dr. Wulf jedoch in Zukunft weiter zunehmen.



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