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Schutzwall wird gebaut

21.01.2009

Landrat Heuwinkel und Kreistagsmitglied Loke unterzeichnen Dringlichkeitsbeschluss


Der Schutzwall zwischen Waldfriedhof und Römertagegelände wird gebaut. Landrat Friedel Heuwinkel und der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Werner Loke, haben eine Dringlichkeitsentscheidung getroffen. Auf dieser Grundlage hat die Kreisverwaltung am 21.01. die Baugenehmigung für den Wall erteilt. Die Firma Freise begann am gleichen Tag mit den Bauarbeiten.

Mit der Errichtung des Walles wird die Gestaltung des rd. 7 ha großen Geländes zwischen Birkenweg und Umweltbildungszentrum fortgesetzt. Der Gemeinderat hatte mit den Stimmen der CDU beschlossen, das Grundstück zukünftig den Augustdorferinnen und Augustdorfern zukünftig für Freizeit- und Erholungszwecke zur Verfügung zu stellen. Die erste Maßnahme war die Um¬wandlung des ehemaligen Maisackers in Grünland. Auf der Vorschlagsliste für die weitere Gestaltung stehen die Anlage eines Hochzeitswaldes, die Pflanzung von Obstwiesen, die Anlage von Wegen zum Spazierengehen oder die Aufstellung von Bänken.

Für den Bau des Walles stimmten CDU und FWG in der Ratssitzung vom 11.12.2008. Die SPD hatte sich in einem Antrag, der Idee, einen Wall zu bauen, angeschlossen, dann aber dagegen gestimmt. Die Verwaltung stellte nach dem Ratsbeschluss umgehend einen Bauantrag an den Kreis Lippe.

Das Projekt geriet ins Stocken, nachdem der Landschaftsbeirat des Kreises Lippe der notwendigen Befreiung von den Verboten des Landschaftsplanes widersprochen hat. Diesen Widerspruch kann der Kreistag verwinden, indem er der von der Gemeinde beantragten Befreiung zustimmt. Weil die Firma Freise ihr äußerst günstiges Angebot zeitlich befristet hat, musste nun eine Dringlichkeitsentscheidung getroffen werden. Die zuständigen Gremien des Kreises tagen planmäßig erst wieder Mitte Februar. Dann muss der neue Radlader, der jetzt auf dem Römertagegelände tätig wird, andernorts zum Einsatz kommen.

Zwischen dem Angebot der Firma Freise und den Kostenvoranschlägen anderer Unternehmer liegt ein Unterschied von rd. 45.000 Euro. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf: "Die Gemeinde Augustdorf und der Verursacher der Bodenablagerungen sind der Firma Freise zu großem Dank verpflichtet. Ein Sponsoring in dieser Größenordnung ist sehr selten." Es zeige, wie wichtig der Firma die Gemeinde Augustdorf und ihre positive Entwicklung ist.

Nachdem der Landschaftsbeirat in der vergangenen Woche seine Zustimmung zum Bauantrag der Gemeinde verweigert hat, hat der Bürgermeister unverzüglich Kontakt zum Beiratsvorsitzenden Eduard Stockebrand aufgenommen. Dabei entstand der Eindruck, dass der Landschaftsbeirat nicht ausreichend über die Planungen der Gemeinde informiert worden ist. Der Beiratsvorsitzende war daher bereit, kurzfristig eine Sondersitzung in Augustdorf einzuberufen.

Bevor es dazu kommen konnte, entschied Landrat Heuwinkel, eine Dringlichkeitsentscheidung zu treffen. Diese wurde zunächst dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion und Landratskandidaten Kurt Kalkreuter vorgelegt. Kalkreuter lehnte die Unterzeichnung jedoch ab. Daraufhin telefonierte Bürgermeister Dr. Wulf mit den Vorsitzenden fast aller im Kreisausschuss vertretenen Fraktionen. Am Montag war er in der Fraktion der Grünen zu Gast und erläuterte die Planungen Augustdorfs. Die Fraktion beschloss, die Gemeinde Augustdorf zu unterstützen.

 



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