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Protest gegen neue Schranke

21.12.2009

 

In seiner Sitzung am 17.12.2009 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen: "Der Rat der Gemeinde Augustdorf nimmt die Neuerrichtung einer Schranke und die vorgeschriebenen Ausschilderungen auf der Panzerring­straße zur Kenntnis. Er lehnt jedoch die weitere Sperrung der Panzerring­straße grundsätzlich ab. Der Rat spricht sich weiterhin dafür aus, dass die Panzerringstraße zwischen Dörenschlucht und Pollmannskrug wieder für die Mitnutzung durch den Zivilverkehr freigegeben wird - so wie es bis in die 1980er Jahre hin möglich war."

 

Damit reagiert der Rat auf eine verkehrsbehördliche Anordnung des Kreises Lippe. Durch diese wird die Gemeinde verpflichtet, neue Schilder im Bereich der Panzerringstraße aufzustellen. Die Schilder kosten die Gemeinde im nächsten Jahr 2.400 Euro (ohne Aufstellungskosten).

 

Mit der neuen Ausschilderung und der Aufstellung einer weiteren Schranke an der Einmündung des Lopshorner Weges in die Panzerringstraße reagiert die Britische Truppenübungsplatzverwaltung auf Beschwerden aus der Gemeinde. Bürger und Bürgermeister haben in der Vergangenheit wiederholt bemängelt, dass die Schrankenschließungen nicht mit der entsprechenden Ausschilderung übereinstimmten. Das führte dazu, dass Autofahrer vor einer verschlossenen Schranke standen und umkehren mussten, obwohl die Verkehrsschilder eine offene Schranke angekündigt hatten.

 

Um das zukünftig zu vermeiden, hat die Truppenübungsplatzverwaltung die Ausschilderung verbessert und die neue Schranke errichtet. Aufgrund der Sennevereinbarung muss die Gemeinde die neuen Schilder bezahlen.

 

Die Britischen Streitkräfte erklärten, dass die Panzerringstraße durch die Maßnahmen nicht häufiger gesperrt wird, als in der Vergangenheit. Dennoch protestiert der Gemeinderat, denn er fordert seit Jahren die Beseitigung der Schranken auf der Panzerringstraße und die Freigabe für die zivile Mitnutzung. Eine neue Schranke und neue Verbotsschilder wirken diesem Ziel entgegen.

 



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