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Jubiläen von Ratsmitglieder

23.12.2009

 

Im Oktober 2009 vollendeten sechs Ratsmitglieder eine 10-, 15- oder 25-jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat. Dafür  sprach Ihnen Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf im Namen des Gemeinderates in der Sitzung vom 17.12.2009 Dank und Anerkennung aus.

 

Achim Nitsche (CDU) gehört dem Rat seit Oktober 1999 an. Der Bürgermeister hob hervor, dass Achim Nitsche immer eine klare Meinung habe und diese auch mit Nachdruck vertrete. Johannes Bockhorst (CDU), Christel Bloch (SPD), Christel Pohl (CDU) und Frank Salomon (CDU) sind seit 15 Jahren Ratsmitglieder. Johannes Bockhorst widmet sich besonders der Kinder- und Jugendarbeit sowie anderen sozialen Themen. Er ist jetzt in der zweiten Wahlperiode Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales.

 

Ein Schwerpunkt von Christel Bloch ist die Volkshochschule Lippe-West. Das gilt auch für Christel Pohl, die sich zudem noch für die Kindergärten und den Jugendtreff besonders interessiert. Frank Salomon ist einer der Vertreter der Gemeinde im Beirat zum Senne-Naturschutzentrum der GNS.

 

Wolfgang Holitschke (SPD) ist seit über 25 Jahren Ratsmitglied, und zwar erstmalig von Oktober 1979 bis Oktober 1994 und dann wieder seit 1999. Er hat sich in der Vergangenheit u.a. im Bereich der Abfallwirtschaft engagiert. Seit 2004 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt. In der letzten Wahlperiode war er 2. Stellvertretender Bürgermeister, jetzt ist er 1. Stellvertretender Bürgermeister.

 

Bürgermeister Dr. Wulf betonte, dass politisches ehrenamtliches Engagement sich durch zwei Besonderheiten auszeichne: zum einen durch eine ungewöhnlich große Verantwortung und zum anderen durch relativ viel Kritik, der ein Politiker ausgesetzt sei. Wer im Gemeinderat tätig ist, fälle Entscheidungen, die oftmals mehrere Tausend Menschen betreffen und die sehr viel Geld kosten. Fehlentscheidungen könnten eine enorme Tragweite haben. Und vor Fehlentscheidungen sei niemand geschützt, so der Bürgermeister.

 

Auf der anderen Seite spürten Ratsmitglieder nur relativ wenig Dank. Von einem bestimmten politischen Beschluss betroffene Bürger sähen oftmals vorrangig das einzelne Problem, das gerade akut ist. Der Rat müsse bei seinen Entscheidungen aber immer das Ganze im Auge behalten. Das sei oft nur schwer zu vermitteln, sagte Dr. Wulf. Wenn der Rat entscheide, für irgendetwas Geld auszugeben oder an irgendeiner Stelle Geld einzusparen, dann werde er immer mit dem Vorwurf konfrontiert, er hätte doch das Geld für etwas anderes ausgeben müssen oder an anderer Stelle Einsparungen vornehmen können.

 

Zudem gehe es auch im Gemeinderat nicht immer nur friedlich zu. Ratsarbeit könne Nerven kosten und mitunter auch zu schlaflosen Nächten führen. Vor diesem Hintergrund ist es nach Auffassung des Bürgermeisters nicht selbstverständlich, dass sich Menschen als Ratsmitglieder für das Allgemeinwohl engagieren. Und wenn sie das über einen längeren Zeitraum machen, verdiene das besondere Anerkennung.

 



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