Grußwort des Bürgermeisters

 

Sennesperrzeiten

 

Schulzentrum

 

Zukunft-des-Freibades

 

ISEK

 

Schadensmeldung

Vergabe

.

Zur Jugendarbeit in Augustdorf

04.08.2009

In der Lippe Aktuell vom 01.08.2009 äußert sich Ratsherr Heinrich Georg Schneider (SPD) zur Jugendarbeit in Augustdorf. Dem Bericht nach gibt Herr Schneider zu bedenken, dass "unsere heutige Verwaltung nicht auf die Or­ganisation und Durchführung dieses Spezialgebietes ausgerichtet und auch nicht entsprechend qualifiziert worden" ist. Dieses Fachwissen sei hingegen bei den Mitarbeitern der Träger der Jugendarbeit vorhanden.

 

Durch diese Aussage kann der Eindruck entstehen, dass die Gemeinde nicht Träger der Jugendarbeit ist und über kein Fachwissen im Bereich der Jugendarbeit verfügt. Daher stellt die Gemeindeverwaltung folgendes klar: Zuständig für die offene Jugendarbeit in Augustdorf ist das Kreisjugendamt des Kreises Lippe. Vor Ort arbeitet der Kreis mit zwei Trägern der offenen Jugendarbeit zusammen: Der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, die das HOT Funkenflug betreibt, und der Gemeinde Augustdorf. Beide Träger verfügen über qualifiziertes Fachpersonal. Die Gemeinde August­dorf beschäftigt einen Diplom-Sozialpädagogen, die Kirchengemeinde zwei.

 

Somit verfügt die Gemeindeverwaltung Augustdorf sehr wohl über Mitar­beiter, die für die offene Jugendarbeit qualifiziert sind. Wäre das nicht so, dann hätte der Kreis Lippe in diesem Jahr keine Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde Augustdorf als Träger der offenen Jugendarbeit abge­schlossen. Der Leistungsvereinbarung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 25.06.2009 mit den Stimmen aller Parteien zugestimmt. Herr Schneider hat an dieser Sitzung teilgenommen.

 

Kommunalverfassungsrechtlich ist auch der Gemeinderat Teil der Gemein­deverwaltung. Daher wird darauf hingewiesen, dass auch der Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales, Johannes Bockhorst, von Beruf Diplom-Pädagoge ist.

 

Herr Schneider sagt außerdem: "Wer aber Ängste gegenüber Jugendlichen schürt, will nicht wirklich helfen, sondern davon profitieren." Dazu stellt die Gemeindeverwaltung fest, dass niemand in der Gemeindeverwaltung Ängste gegenüber Jugendlichen schürt. Wenn überhaupt etwas geschürt wird, dann sind es Sorgen um diejenigen Jugendlichen, die in ihrer Freizeit zu viel Alkohol konsumieren, die Schule vernachlässigen und somit ihre Zukunft gefährden.

 



  • Druckversion dieser Seite
.