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Optimierung der Jugendarbeit

03.04.2009

Verwaltung kann Personal für die Betreuung von Treffpunkten einstellen


Im Dezember 2008 hat der Gemeinderat beschlossen, die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Augustdorf zu verbessern. Die Gemeinde will insbesondere die Betreuung der Jugendlichen auf den Straßen verstärken. Außerdem sollen mehr Freizeitangebote mit Unterstützung von Honorarkräften und Ehrenamtlichen geschaffen werden.

 

Insgesamt gibt die Gemeinde 2009 rd. 15.000 Euro mehr für die Offene Kinder- und Jugendarbeit aus als 2008. Im Haushaltsplan 2009 wurde erstmalig ein besonders Budget für die Förderung von Maßnahmen der Jugendarbeit in Höhe von 25.000 Euro bereit gestellt. Der Gemeinderat beschloss nun einstimmig, dass der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales über die Verwendung dieser Mittel entscheiden darf. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, über Ausgaben in Höhe von 500 Euro im Einzelfall und 2.000 Euro insgesamt zu verfügen. Damit soll mehr Flexibilität erreicht werden. Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf: "Wenn das Haus Funkenflug z. B. 300 Euro für ein Theaterprojekt beantragt, sollte es möglich sein, dieses Geld auch ohne Einberufung des Ausschusses zu gewähren."


Die Verwaltung wurde weiterhin ermächtigt, geeignete Mitarbeiter für die Betreuung von Treffpunkten einzustellen. In einem ersten Schritt ist dafür ein Umfang von bis zu 10 Stunden pro Woche und ein Gesamtvolumen von bis zu 8.000 Euro im Jahr vorgesehen. Der Beschluss wurde mit Zustimmung der CDU gefaßt. Die SPD stimmte dagegen, 5 Ratsmitglieder enthielten sich der Stimme. Mit der Einstellung der Mitarbeiter soll die Straßensozialarbeit verstärkt werden. Das Haus Funkenflug hat bislang mit 8,5 Stunden pro Woche Streetworking geleistet. Schon im letzten Jahr wurde beschlossen, den Ordnungsdienst auf den Straßen zu verstärken. Dafür wurde eine halbe Stelle bereit gestellt.

 

Zwei Tage vor dem Gemeinderat hat der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales den Bürgermeister beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Vereinen und anderen ehrenamtlich tätigen Organisationen die Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Schaffung und finanzielle Förderung offener Angebote zu ermitteln. Der Ausschuss appellierte an Vereine, Kirchen und Glaubensgemeinschaften sowie andere ehrenamtlich tätige Organisationen, sich mit Angeboten an der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Augustdorf zu beteiligen. Die Angebote sollen dem Bürgermeister mitgeteilt werden. Bürgermeister Dr. Wulf erläuterte in der Sitzung, dass er sich vorstellen kann, für ehrenamtlich tätige Personen und Organisationen eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.

 

Nach dem Willen des Ausschusses soll der Bürgermeister außerdem prüfen, in welchen öffentlichen Gebäuden sowie an welchen weiteren Stellen im Gemeindegebiet Jugendräume oder dezentrale Treffpunkte im Freien eingerichtet werden können. Diese sollen ebenfalls von ehrenamtlich Tätigen oder anderen geeigneten Kräften betreut werden. Zudem wird der Bürgermeister sich mit der Anschaffung eines Jugendbusses beschäftigen. Ein Jugendbus würde mit einem Straßensozialarbeiter besetzt werden und die verschiedenen Treffpunkte im Freien anfahren. Im Bus würden verschiedene Angebote wie eine Teeküche oder Spielmöglichkeiten bereit gehalten werden.



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