Grußwort des Bürgermeisters

 

Sennesperrzeiten

 

Schulzentrum

 

Zukunft-des-Freibades

 

ISEK

 

Schadensmeldung

Vergabe

.

Keine zentrale Nahwärmeversorgung am Inselweg

28.04.2009

Gutachter empfiehlt dezentrale Nahwärmeverbünde für Schulen und Sporthallen


Der Bau einer zentralen Nahwärmeversorgung für die Schulen, die Sporthallen und das Freibad am Inselweg wäre nicht wirtschaftlich. Daran würde auch ein steigender Gaspreis nichts ändern. Zu dem Ergebnis kommt die Energieagentur Lippe (EAL). Sie berichtete im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt in der Sitzung am 21.04.2009.

 

Die EAL empfiehlt jedoch, einerseits die Haupt- und Realschule, andererseits die Sporthallen am Inselweg zu dezentralen Nahwärmeverbünden zusammenzuschließen.

 

Wenn der Erdgaspreis von 4,5 auf 6 Cent je kWh anstiege, könnten Holz-Pellet-Kessel in den Schulen und Sporthallen wirtschaftlich betrieben werden. Die Kraftwärmekoppelung, d. h. der Einbau von Blockheizkraftwerken würde nicht zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beitragen. Da in den beiden Schulen energetische Sanierungen der Bausubstanz voraussichtlich nicht durchgeführt werden, wird der Einbau eines Holz-Pellet-Kessels in der Hauptschule empfohlen.


Ein energetischer Sanierungsbedarf besteht jedoch bei den Sporthallen I und II. Werden diese Objekt saniert, dann rechnet sich eine teilzentrale Wärmeversorgung mit einem Pellet-Kessel und/oder einem Blockheizkraftwerk nicht. Aufgrund der Einsparung von Primärenergie wird dennoch der Einbau eines Erdgas-Blockheizkraftwerkes in den Sporthallen empfohlen.

 

Ein Pellet-Kessel in der Hauptschule würde rd. 120.000 Euro kosten. Bei dem derzeitigen Gaspreis würde sich der Kessel in 37 Jahren amortisieren. Für den Einbau eines Blockheizkraftwerkes in den Sporthallen müssten rd. 100.000 Euro aufgebracht werden. Würden die Sporthallen nicht saniert werden, dann würde sich die Maßnahme in etwa 18 Jahren amortisieren. Bei einer Sanierung der Sporthallen verlängerte sich die Amortisationszeit auf 24 Jahre. Sollte der Erdgaspreis von 4,5 auf 6 Cent je kWh ansteigen, dann betrüge die Amortisationsdauer auch ohne eine Sanierung der Sporthallen 24 Jahre. Für den Fall der Sanierung läge sie bei 37 Jahren.

 

Trotz der Empfehlungen der Energieagentur Lippe hat die Verwaltung die Stadtwerke einer lippischen Gemeinde gebeten, ihrerseits die Einrichtung einer zentralen Nahwärmeversorgung am Inselweg zu prüfen. Die Ergebnisse dieser Prüfung stehen noch aus.

 



  • Druckversion dieser Seite
.