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Weniger Boden auf Römertagegelände

11.11.2008

Zuständiger Fachbereich korrigiert die Menge auf 3.500 cbm


Auf dem Römertagegelände liegen rd. 3.500 cbm Lehmboden. Das ergab eine exakte Messung mit unterschiedlichen Verfahren. Den Boden ließ der Veranstalter der Römertage OWL im Jahr 2007 für den Bau von Wällen und einer Arena anfahren.

Bei seiner ersten Schätzung kam der zuständige Fachbereich III Bauen, Planen und Umwelt der Gemeindeverwaltung auf eine Menge von 6.000 cbm. Der Unterschied von 2.500 cbm kann zum Teil mit der zwischenzeitlich erfolgten Bodensetzung begründet werden. Der Großteil der Differenz ist jedoch auf die seinerzeit erfolgte vereinfachte Feldaufnahme und die gewählte fehlerhafte Hilfsrechnung zurückzuführen.

Der zuständige Fachbereichsleiter Theodor Boenke und Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf bedauern diesen Fehler. Dr. Wulf: "Das ist ärgerlich. Das Ergebnis der Nachberechnung ist aber sehr positiv. Das Problem des auf dem Gelände abgelagerten Bodens ist kleiner als gedacht. Durch den Rechenfehler ist kein Schaden entstanden."

An der Tatsache, dass mehr Bodenmaterial auf das Gelände gefahren wurde als die Gemeinde gestattet hat, hat sich jedoch nichts geändert. Auch dass der Boden nicht den Anforderungen der Gemeinde entspricht, ist weiterhin richtig. Die Gemeindeverwaltung hatte dem Veranstalter der Römertage gestattet, bis zu 2.000 cbm steinfreien Lehmboden anzufahren. Tatsächlich ist der abgelagerte Boden aber steinhaltig. Der Bürgermeister: "Nach dem heutigen Stand hat der Veranstalter nicht mehr das dreifache des erlaubten, sondern nur das fast zweifache anliefern lassen."

Die Kosten für den Abtransport und die Deponierung für 6.000 cbm würden rd. 122.000 Euro betragen. Die gleiche Leistung wird für 3.500 cbm vermutlich etwa die Hälfte kosten. Die Summe kann reduziert werden, indem das Römertagegelände überplant und ein Teil des Bodens auf dem Gelände verlagert wird. Es wäre z. B. möglich, entlang des Friedhofs einen Wall aufzuschützen. Dann könnte das Römertagegelände auch zukünftig für Erholung- und Freizeitaktivitäten genutzt werden, ohne die Friedhofsruhe zu beeinträchtigen. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat und der Einzelvertreter der FDP haben sich für eine solche Überplanung ausgesprochen, die SPD und die FWG-Fraktion dagegen. Die letztendlich verbleibenden Kosten wird die Gemeinde von dem Verursacher einfordern.

 



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