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Neue Kostenermittlung für das Sportheim

12.11.2008

Komplette Fertigstellung durch Unternehmer würde weitere 337.000 Euro kosten


Um das neue Sportheim am Schlingsbruch in Betrieb nehmen zu können, müssten noch einmal rd. 248.000 Euro aufgebracht werden. So teuer wird es, wenn Unternehmer das Erdgeschoß ausbauen sowie die zwingend notwendigen Maßnahmen im Gesamtgebäude und im Außenbereich durchführen. Die Gesamtkosten verteilen sich etwa zur Hälfte auf Material und Personal.

12.11.2008

Komplette Fertigstellung durch Unternehmer würde weitere 337.000 Euro kosten


Um das neue Sportheim am Schlingsbruch in Betrieb nehmen zu können, müssten noch einmal rd. 248.000 Euro aufgebracht werden. So teuer wird es, wenn Unternehmer das Erdgeschoß ausbauen sowie die zwingend notwendigen Maßnahmen im Gesamtgebäude und im Außenbereich durchführen. Die Gesamtkosten verteilen sich etwa zur Hälfte auf Material und Personal.

Würde das Sportheim mit Dach- und Kellergeschoß von Unternehmern fertig gestellt werden, dann würden die Kosten rd. 337.000 Euro betragen. Insgesamt belaufen sich die Herstellkosten rd. 540.000 Euro. Etwa 155.000 Euro hat die Gemeinde bereits für das Gebäude ausgegeben. Damit hat die Gemeinde schon etwa 15.000 Euro mehr investiert, als sie mit dem FC Eintracht Augustdorf als Bauherrn vereinbart hatte. Vertraglich geregelt war ein maximaler Zuschuss in Höhe von 140.000 Euro. Alle darüber hinaus gehenden Kosten wollte der Sportverein übernehmen.


Der Vorstand des FCE hatte gegenüber Bürgermeister Dr. Andreas Wulf kürzlich erklärt, er habe weiter Interesse an dem neuen Sportheim. Der Verein will Eigenleistungen erbringen. Auch eine finanzielle Beteiligung, etwa in Form von gesammelten Spenden, wird nicht ausgeschlossen. Darüber könne aber erst nach Abschluss des Insolvenzverfahrens entschieden werden.

Bürgermeister und Vereinsvorstand verständigten sich darauf, das Ende des Insolvenzverfahrens abzuwarten und dann neu anzusetzen. Dr. Wulf: „Wenn sich der FCE von der Insolvenz erholt hat, kann das Sportheim für deutlich weniger Geld fertig gestellt werden." Die Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass bei umfangreichen Eigenleistungen der Nutzer und günstigen Ausschreibungsergebnissen die Inbetriebnahme des Sporthauses mit rd. 175.000 Euro gelingen kann. Würden erfolgreich Spenden eingeworben und Sponsoringleistungen erbracht, dann könnte dieser Betrag noch weiter gesenkt werden.

„Der FCE-Vorstand erwartet von uns ausdrücklich nicht, dass wir das Haus nun alleine fertig stellen", betont der Bürgermeister im Hinblick auf einen Forderung, die die SPD-Fraktion nach einem Bericht in der Lippischen Landeszeitung vom 31.10.2008 erhoben hat: Danach will die SPD, dass die Gemeinde den Sporthausbau selbst zu Ende führt.

Dr. Wulf lehnt diesen Vorschlag ab: „Das Engagement der Nutzer ist unentbehrlich, schon damit sie sich mit dem Sporthaus identifizieren. Vor allem würden wir mehr Geld als nötig ausgeben." Es sei für die Gemeinde erheblich günstiger, abzuwarten, bis der FCE sich wieder einbringen kann.


Im Hinblick auf die Berichte in der LZ und der Lippe aktuell vom 31.10.2008 macht Dr. Wulf deutlich, dass die SPD den Augustdorfern die Unwahrheit gesagt hat. „Es gab niemals einen ursprünglichen Plan, dass der FCE das Sportheim alleine fertig stellt. Es gab auch keinen späteren Plan, dass der FCE und die TUSG das Sportheim alleine fertig stellen. Das Sportheim sollte immer ein Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde und Nutzern sein". Das wisse die SPD auch, denn sie war bei allen diesbezüglichen Beschlüssen des Rates zugegen.

Unwahr ist auch die an die Öffentlichkeit gerichtete Behauptung der SPD, der Bürgermeister hätte vorgeschlagen, Kinder sollten mit der Sparbüchse 240.000 Euro sammeln. In Wirklichkeit hat Dr. Wulf dem FCE vorgeschlagen, dass der Verein unter Einbeziehung seiner großen Kinder- und Jugendabteilung Geld sammelt. Zu jedem gesammelten Euro könnte die Gemeinde einen Euro dazugeben. Die Spenden könnten auf ein besonderes Konto eingezahlt werden, so dass sie nicht vom Insolvenzverfahren berührt werden. Auch diesen Vorschlag kannte der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinrich-Georg Schneider. Der Bürgermeister muss daher annehmen, dass die SPD-Fraktion die Augustdorfer Bürger wissentlich falsch informiert hat.

 



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